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03.12.2016 17:14 Uhr

Die Trainerstimmen nach der Heimniederlage gegen Kiel

Markus Anfang (Holstein Kiel):
"Bevor ich über das Spiel reden möchte, ist es mir ein Anliegen auszudrücken, wie glücklich ich über den Auswärtssieg und die drei Punkte bin. Wir hatten einen schwierigen Start in die Partie, der Gegner war häufig eher am Ball und kam so zu vielen Standardsituationen. Durch diese kam es auch zum Gegentor. Danach sind wir besser reingekommen und haben nach und nach die Kontrolle erlangt, Hansa war aber weiterhin gefährlich. Das 1:1 war dann aber folgerichtig. Die erste Halbzeit kann man noch als ausgeglichen ansehen, aber in der zweiten Hälfte waren wir stärker. Meine Mannschaft hat den absoluten Siegeswillen gezeigt. Schön ist auch, dass wir es im Gegensatz zu den vergangenen Wochen endlich geschafft haben aus Standardsituationen Kapital zu schlagen und zwei Tore aus ruhenden Bällen zu erzielen. Es ist auch schön, dass wir von der Bank nachlegen können. Die Spieler, die nicht in der ersten Elf stehen, sind keine Auswechselspieler, sondern Kaderspieler. Unsere Truppe hat sich heute als Team präsentiert und hat sich für den Aufwand belohnt."

Christian Brand (Hansa Rostock):
"Zunächst einmal Glückwunsch an die Kieler zu diesem verdienten Sieg. Wir sind gut in die Partie gestartet, haben gut gepresst und sind auch verdient in Führung gegangen. In der Folge, das ging bereits mit dem 1:1 los, zeigten wir aber unfassbar viele individuelle Fehler und so kann man letztendlich keine Partie gewinnen. Nach der Pause haben wir dann so einen Elfmeter fabriziert und das 1:4 hat dem ganzen dann das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Holstein war heute sehr gut aufgelegt und war die deutlich bessere Mannschaft, auch wenn die individuellen Fehler das Spiel entschieden haben. Jetzt ist es wieder eindeutig, wo wir stehen, wir sind im Mittelfeld angekommen und der ein oder andere weiß jetzt, dass es nicht darum geht, nach oben zu schielen, sondern dass wir den Blick wieder nach unten richten sollten, um schnellstmöglich viele Punkte gegen den Abstieg zu sammeln haben."

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