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08.05.2007 14:48 Uhr

Dirk Grabow - Das war eine desolate Leistung

Nach der verpassten Vorentscheidung im Aufstiegskampf ging der Klubchef mit Mannschaft und Trainern hart ins Gericht. „Das war eine desolate, ja unterirdische Leistung“, sagte Grabow gestern gegenüber der OZ. „Es fällt mir unheimlich schwer, das zu erklären. Letztlich war es konzeptions- und ideenlos. Ich habe kein System auf dem Platz erkennen können.“

Zwei Runden vor dem Saisonschluss zehren die Ostseestädter immer noch von ihrer überragenden Hinrunde mit 10 Siegen und 37 Punkten. Seitdem gelangen der Mannschaft nur noch kümmerliche vier Erfolge und 19 Zähler – damit liegt Hansa in der Rückrunden-Tabelle auf dem 11. Platz. Regelrecht erschreckend ist jedoch die Torausbeute: Denn noch seltener als die Rostocker (14 Tore) traf in der zweiten Saisonhälfte nur noch Eintracht Braunschweig (9 Tore) – der erste Absteiger.

 

Grabow hat volles Verständnis für die Reaktionen jener Fans, die das Ostseestadion am Sonntag schon lange vor dem Schlusspfiff verlassen hatten. „Wenn man mit der Erwartungshaltung ins Stadion kommt, dass man sich den Aufstieg herbeiwünscht, ist so eine Reaktion doch klar“, sagt der 36-Jährige. „Zumal es ja nicht das erste Mal war, dass die Mannschaft so enttäuscht hat.“

 

„Es war ein rabenschwarzer Tag“, räumte auch Frank Pagelsdorf ein. Der Cheftrainer stellt trotz des empfindlichen Tiefschlages sein Team nicht in Frage. „Ich werde an den jungen Spielern festhalten“, sagt der 49-Jährige trotzig, „und wir werden das Ding auch noch packen“. Davon ist auch Klubchef Grabow überzeugt: „Ich weiß, dass in der Mannschaft mehr steckt. Aber sie muss es abrufen.“

 

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