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11.07.2012 17:04 Uhr

„Eine tolle Geste vom VfB“ – Axel Kruse im Gespräch

Axel Kruse (44) gelang beim F.C. Hansa der Durchbruch zum Fußball-Profi. Und obwohl der in Wolgast geborene ehemalige Stürmer schon 1989 zu Hertha BSC wechselte, ist er dem Verein stets verbunden geblieben. Von Kruses Wechsel in die alten Bundesländer profitiert die Kogge bis heute. Der Ex Hanseat ist nicht nur ein angesehener TV-Experte.
Aus den Zeiten bei seinen weiteren Profi-Stationen Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart sind zahlreiche Kontakte im deutschen Fußball bestehen geblieben. So auch zu Fredi Bobic, der am kommenden Sonntag zu einem besonderen Spiel in der DKB-Arena zu Gast sein wird.
fc-hansa.de erzählte Kruse, welche Rolle er dabei gespielt hat.

fc-hansa.de: Hallo Herr Kruse, am Sonntag steht in Rostock ein Freundschaftsspiel zwischen dem F.C. Hansa und dem VfB Stuttgart statt. Was verbinden Sie mit diesen beiden Klubs auch jetzt nach der Profi-Karriere noch?
Axel Kruse: Bei Hansa bin ich ja groß geworden. Der Verein, bei dem ich zum Profi geworden bin, liegt mir natürlich sehr am Herzen. Mit Juri Schlünz und Axel Schulz habe ich zusammen gespielt und nach wie vor regelmäßig Kontakt. Wir treffen uns häufig in Berlin und schauen uns Spiele der Eisbären Berlin an. Beim VfB Stuttgart ist Sportdirektor Fredi Bobic mein Freund. Dort war ich auch wieder zur Saisonabschlussfeier eingeladen, was mich sehr gefreut hat. Insgesamt verbindet mich mit Hansa, dem VfB, aber auch mit Hertha BSC noch sehr viel.

fc-hansa.de: Werden Sie selber vor Ort sein. Sind sie in irgendeiner Form involviert in das Spiel?
Kruse: Leider kann ich das Spiel nicht vor Ort verfolgen, da ich im Urlaub sein werde.  Ich habe mit Fredi und Jochen Schneider beim Saisonabschluss der Stuttgarter über Hansa gesprochen, da kam die Idee zu einem Spiel in Rostock. Beide waren sofort sehr offen und begeistert von der Idee, die an diesem Tag geboren wurde. Dass das Spiel zustande gekommen ist, finde ich großartig und eine tolle Geste vom VfB.

fc-hansa.de: Wo ist denn Ihr Lebensmittelpunkt aktuell und wie intensiv der Kontakt zum F.C. Hansa?
Kruse: In Kleinmachnow bei Berlin. Der Kontakt zu meinem Heimatverein ist dabei über die Jahre aber nie eingeschlafen. Allein durch die Familie, die ja nach wie vor in Mecklenburg-Vorpommern wohnt, rede ich viel über Hansa. Die Abstiege von Hansa und Hertha BSC im Sommer haben mir sehr weh getan.

fc-hansa.de: Aktuell sieht man Sie häufig als Experte hinter der Kamera. Sie haben aber auch schon Erfahrungen als Trainer gesammelt. Reizt es Sie, noch einmal aktiv als Trainer oder Manager im Profi-Bereich einzusteigen?
Kruse: Das schließe ich für mich völlig aus. Was mich an dem Geschäft stört: Im Erfolgsfall werden die Spieler gefeiert, bei Misserfolg sind Trainer und der Manager Schuld. Das ist nichts für mich. Ich habe in Berlin eine eigene Firma. Im Nebenjob bin ich bei verschiedenen Sendern TV-Experte und damit völlig ausgelastet.

 

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