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15.09.2006 17:34 Uhr

Einsatz von Beinlich entscheidet sich kurzfristig

Als sich F.C. Hansa und 1. FC Kaiserslautern im Juli 1991 zum ersten Mal im Ostseestadion gegenüberstanden, ging es um den Einzug in das Finale des DFB-Supercups. Nach zwischenzeitlich zehn Begegnungen im Rahmen der Bundesliga gastiert die Mannschaft vom Betzenberg nun erstmals als Zweitligist an der Ostseeküste, hat von ihrer Attraktivität allerdings nichts eingebüßt: „Kaiserslautern gehört immer noch zu den namhaftesten Mannschaften in Deutschland. Dieses Spiel wird also ein echtes Highlight. Zudem haben wir dabei die Gelegenheit, mit einem Heimsieg unseren Vorsprung auf die Lauterer auszubauen", weiß Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf um die Konstellation vor dem Top-Spiel des vierten Spieltages, das erst am Montag Abend ab 20.15 Uhr steigt. Momentan haben die Gäste aus der Pfalz lediglich einen Punkt weniger auf dem Konto als die Hanseaten, nachdem sie ihre beiden Heimspiele gegen Essen (1:0) und Paderborn (2:0) ohne Gegentor gewannen und sich lediglich beim aktuellen Tabellenführer Karlsruhe (0:2) geschlagen geben mussten.
Die größten Sorgenfalten hat Frank Pagelsdorf momentan, wenn er an die Besetzung seines zentralen Mittelfeldes denkt: „Ob Stefan Beinlich vor der Abwehrkette agieren kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden", muss der Hansa-Coach erneut um den Einsatz seines Kapitäns bangen, der schon beim Pokalspiel in Babelsberg auf Grund einer Adduktoren-Reizung nicht aufgeboten werden konnte. Und auch im offensiven Bereich hat sich die Situation im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Djordjije Cetkovic konnte nach seinem Muskelfaserriss zuletzt ebenso wenig am Mannschaftstraining teilnehmen wie Kevin Hansen, der am vergangenen Sonntag in der Filmstadt zur Pause mit Mittelfuß-Problemen ausgewechselt werden musste. Nicht auszuschließen also, dass sogar Amateur Zafer Yelen, der seine Zweitliga-Premiere in den letzten zehn Minuten des Aue-Heimspiels gefeiert hatte und zuletzt als Einwechsler in Babelsberg den Ehrentreffer erzielte, erstmals in der Startelf steht.
Möglicherweise steht auch Verteidiger Michael Hartmann, der nach seiner Meniskus-OP am vergangenen Mittwoch im Oberliga-Punktspiel der zweiten Mannschaft gegen Türkiyemspor erstmals wieder Spielpraxis sammelte, vor seinem Comeback im Profi-Team, wird zumindest aber auf der Bank Platz nehmen. Neuzugang Maik Wagefeld, der seit Mittwoch dieser Woche erste Übungen mit dem Ball absolviert, wird dagegen noch zwei bis drei Wochen benötigen, bis er den Hanseaten erstmals zur Verfügung steht.

 

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