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14.10.2010 15:18 Uhr

Einsatz von Jörg Hahnel ist stark gefährdet

Im Drittliga-Heimspiel am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim muss Trainer Peter Vollmann möglicherweise wieder einen Torhüterwechsel vornehmen. Der von einer Zerrung geplagte Stammkeeper Jörg Hahnel konnte auch am heutigen Donnerstag nicht trainieren. „Sollte er auch am Freitag Vormittag noch nicht ins Training einsteigen können, wird Kevin Müller gegen Heidenheim im Tor stehen“, erklärt der Hansa-Coach, der auf keinen Fall eine kurzfristige Entscheidung fällen will: „Gerade ein Torhüter sollte sich rechtzeitig darauf einstellen können, dass er spielt. Zumal Kevin mit seinen 19 Jahren ja noch ein sehr junger Torwart ist.“ Dass er dem Kapitän des amtierenden A-Junioren-Meisters den Vorzug vor dem drei Jahre älteren Andreas Kerner gibt, begründet Peter Vollmann so: „Kevin gehört zu den besten Torhütern in Deutschland und ist U20-Nationalspieler. Zwar fehlt ihm noch etwas Erfahrung, aber er präsentiert sich im Training sehr aggressiv. Ich traue ihm ohne weiteres zu, Jörg Hahnel zu vertreten.“ Am vergangenen Sonnabend beim Pokalspiel in Schwerin hatte noch Andreas Kerner das Tor gehütet, während Kevin Müller auf Länderspielreise weilte. Alle bisherigen elf Drittliga-Punktspiele bestritt Jörg Hahnel über die volle Distanz. Auch im Hansa-Angriff ist im Hinblick auf das Spiel am kommenden Sonnabend eine Position noch vakant. „Aufgrund seiner Leistung zuletzt in Jena hätte Lucas Albrecht erneut eine Chance verdient, neben dem als ersten Stürmer gesetzten Marcel Schied aufzulaufen“, erklärt Trainer Peter Vollmann, muss aktuell aber abwägen: „Lucas konnte zuletzt nicht trainieren, ist erst heute wieder eingestiegen. Da müssen wir erst einmal sehen, wie er sich fühlt. Hinzu kommt, dass wir gegen die Heidenheimer, die bei uns sicherlich sehr tief stehen werden, vielleicht auch einen anderen Stürmertyp benötigen.“ Komplett ist hingegen die zuletzt gesprengte Abwehrkette des F.C. Hansa, denn neben Peter Schyrba und Sebastian Pelzer ist auch Stephan Gusche wieder voll einsatzfähig. Der 20jährige Innenverteidiger weiß, dass mit den Heidenheimern „eine gute Truppe nach Rostock kommt, die bislang eine positive Saison gespielt hat. Unser Ziel muss es aber trotzdem sein, dass die drei Punkte hier bleiben.“ Sollte es einen Torhüterwechsel geben, ist auch dies für Stephan Gusche kein Handicap: „Kevin ist ein lautstarker Keeper, der viel mit seinen Vorderleuten spricht.“ In erster Linie wollen sich die Hanseaten auf ihre eigenen Stärken konzentrieren. „Aber wir müssen uns natürlich auch ein bisschen auf den Gegner einstellen und vor allem ein Auge auf Patrick Mayer haben“, verweist Stephan Gusche darauf, dass die Heidenheimer mit dem besten Torjäger der 3. Liga anreisen. Trainer Peter Vollmann warnt auch vor der Gefahr bei den Standardsituationen: „Die Heidenheimer haben fünf Spieler mit 1,90 m und drüber. Zudem ist die Mannschaft sehr beweglich und konterstark. Das wird für uns keine leichte Aufgabe.“

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