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05.11.2016 19:34 Uhr

Einsatz von Pyrotechnik wirft Schatten über starken Fan-Support

Beim heutigen Auswärtsspiel des F.C. Hansa Rostock beim 1. FC Magdeburg wurden kurz nach der Halbzeitpause bengalische Feuer mit Rauchentwicklung im Gästefanblock gezündet. Die Partie musste aufgrund dessen zweimal kurzzeitig unterbrochen werden.

Der F.C. Hansa Rostock bedauert diese Vorkommnisse und distanziert sich von jeglicher Anwendung von Pyrotechnik bei Fußballspielen. Rund 2.300 Hansa-Fans hatten die Reise nach Magdeburg angetreten und bis zu Beginn der zweiten Halbzeit der Partie für eine mitreissende Stimmung in der MDCC-Arena gesorgt.

"Zu den Auswärtsspielen unserer Mannschaft reisen tausende Hansa-Anhänger durch ganz Deutschland und nehmen hunderte Kilometer auf sich, um das Team zu unterstützen. Darauf sind wir stolz! Der FCH steht für eine offene, bunte und lebendige Fankultur. Das Abbrennen von Pyrotechnik wie in Magdeburg gehört allerdings nicht dazu. Unser Verein steht unter Bewährung und derartiges Verhalten schadet unser Kogge massiv," so Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock.

Das DFB-Sportgericht hatte den F.C. Hansa Rostock im November 2015 zu einer Bewährungsstrafe für ein Meisterschafts-Heimspiel unter vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit („Geisterspiel“) verurteilt. Diese bis ursprünglich 17. August 2016 geltende Frist wurde im April 2016 bis zum 28. Februar 2017 verlängert.

"Wir werden auch zukünftig mit unseren Fans wie u.a. mit der AG Süd im Dialog bleiben. Zuletzt haben unser Anhänger bei den Heimspielen gegen Osnabrück und Mainz 05 II gezeigt, was großartige und farbenfrohe Unterstützung bedeutet. Diese Aktionen und Choreographien werden wir selbstverständlich auch in Zukunft gern unterstützen. Von Handlungen wie in Magdeburg distanzieren wir uns aber deutlich und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, zu helfen, die entsprechenden Personen zu identifizieren," so Robert Marien.

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