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07.12.2007 13:59 Uhr

Einsatz von Torhüter Wächter stark gefährdet

Wenn am Sonnabend das Charterflugzeug von Rostock-Laage in Richtung Düsseldorf abhebt, sind möglicherweise mehr als 18 Hansa-Spieler mit an Bord, eventuell sogar drei Torhüter. Aktuell ist der Einsatz von Stefan Wächter noch stark gefährdet, denn der Stammkeeper des F.C. Hansa musste mit einer Magen-Darm-Grippe auch am heutigen Freitag noch das Bett hüten. „Wenn es ihm am Sonnabend etwas besser geht, werden wir ihn vielleicht mitnehmen. Doch falls eine Gefahr besteht, dass er andere Spieler ansteckt, bleibt er natürlich zu Hause“, erklärt Chef-Coach Frank Pagelsdorf, dessen Co-Trainer Perry Bräutigam übrigens auch in dieser Saison noch spielberechtigt wäre. „Insofern haben wir ja sowieso immer einen dritten Torhüter dabei.“

 

Die Reise zum Auswärtsspiel am Sonntag um 17 Uhr bei Bayer 04 Leverkusen werden voraussichtlich auch Stefan Beinlich und Regis Dorn mit antreten können. Beide Spieler haben am Freitag wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Ob Dorn, der in den vergangenen beiden Heimspielen im rechten Mittelfeld eingesetzt wurde, diese Position auch in Leverkusen bekleiden wird, erscheint jedoch nicht sehr wahrscheinlich: „Er hat die gleichen Chancen wie Fin Bartels und fünf andere Spieler auch“, meint Pagelsdorf. Auch die Besetzung des linken Mittelfeldes ist noch offen, möglicherweise könnte Christian Rahn durch Heath Pearce ersetzt werden. „Die Entscheidung darüber wird kurzfristig fallen“, erklärt der Hansa-Coach, sagt andererseits aber auch: „Große Veränderungen gegenüber dem Hannover-Spiel wird es sicherlich nicht geben.“

 

Das UEFA-Cup-Heimspiel der Leverkusener am Donnerstag gegen Sparta Prag, dass Bayer 1:0 gewann, hat sich Frank Pagelsdorf angeschaut, konnte aber keine neuen Erkenntnisse gewinnen. „Wir haben die Mannschaft ja schon vorher mehrfach beobachtet. Für mich sind die Leverkusener momentan die spielstärkste Mannschaft der Bundesliga. Und die haben natürlich zuletzt auch sehr viel Selbstvertrauen getankt“, verweist er auf die Siegesserie der Bayer-Elf, die die vergangenen vier Bundesliga- und die beiden letzten UEFA-Cup-Spiele ausnahmslos gewonnen hat. Als Spielmacher des kommenden Hansa-Gegners fungiert ausgerechnet ein Mann, den Frank Pagelsdorf 1991 als Trainer der 96-Amateure entdeckte und anschließend auch noch bei drei weiteren Vereinen trainierte: Sergej Barbarez.

 

Bange machen gilt jedoch nicht, wenn der F.C. Hansa am Sonntag als Außenseiter in Leverkusen antritt, auch wenn man in fünf der bisherigen sieben Auswärtsspiele der laufenden Bundesliga-Saison ohne Torerfolg geblieben ist. „Wir wollen nach Möglichkeit auch in Leverkusen gewinnen. Dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, hat sie ja bei Hertha BSC bewiesen“, argumentiert Frank Pagelsdorf, der weiterhin keine Punktzahl nennen will, wenn es um das Etappenziel bis zur Winterpause geht: „Entscheidend ist doch nicht, wie viele Punkte wir haben, sondern wie groß die Differenz zu den Abstiegsplätzen ist!“

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