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23.02.2010 09:33 Uhr

„Eiserne“ Unioner befinden sich im gesicherten Mittelfeld

Mit dem 1.FC Union Berlin stellt sich am Mittwoch ab 18.30 Uhr eine der Überraschungs-Mannschaften der 2. Fußball-Bundesliga in der DKB-Arena vor. Zwar befindet sich der Neuling inzwischen nur noch im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, doch mit drei Aufstiegen innerhalb von nur 36 Monaten war die Mannschaft zuletzt im Eilzugtempo aus der Oberliga in die zweithöchste Spielklasse durchgestartet.

Dort prophezeiten viele Experten der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus das Ende des Höhenfluges, doch auch in die 2. Bundesliga starteten die „Eisernen“ zunächst ungebremst.

Im ersten Drittel der laufenden Saison sah es sogar noch danach aus, als wäre selbst der vierte Aufstieg innerhalb von vier Jahren nicht unrealistisch. Sogar von einer „Wachablösung“ in Berlin durfte geträumt werden, denn während Hertha BSC scheinbar abgeschlagen das Tabellenende des Oberhauses zierte, klopfte der 1.FC Union zwischenzeitlich an das Tor zur Bundesliga. Ende September waren die Köpenicker noch ungeschlagen und lagen punktgleich mit dem 1.FC Kaiserslautern an der Tabellenspitze der 2.Bundesliga.

Die ersten vier Punktspiele im heimischen Stadion an der Alten Försterei wurden ausnahmslos gewonnen und in den drei Auswärtsspielen hatte die Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls fünf von neun möglichen Punkten geholt. Selbst nach dem 11. Spieltag war der Kontakt zur Tabellenspitze noch nicht abgerissen. Allerdings sollte der 1:0-Heimsieg am 30. Oktober über den FSV Frankfurt auch der letzte im alten Jahr bleiben. Im schwarzen November gab es drei Niederlagen und im Dezember spielte die Mannschaft dreimal 1:1-Unentschieden, was nach der Hälfte der Saison Rang 7 bedeutete.

Nach nur einem Sieg zwischen dem 12. und 22. Spieltag ist der 1. FC Union nun endgültig ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht, muss aber auch keine Abstiegsängste mehr haben, nachdem man am vergangenen Freitag mit dem 3:2-Erfolg über den Tabellen-Sechzehnten TuS Koblenz den Vorsprung auf den direkten Kontrahenten wieder auf 15 Punkte vergrößerte. Zuvor waren die Berliner bei Fortuna Düsseldorf (0:1), gegen den FC Augsburg (0:0) und beim SC Paderborn 07 (0:3) dreimal hintereinander ohne Torerfolg geblieben und hatten zwischenzeitlich sogar schon eine negative Tordifferenz.

Von den bislang zehn Begegnungen in fremden Stadien hat der 1.FC Union zwar nur zwei gewonnen, doch diese beiden Siege waren umso deutlicher. Während man alle sieben Heimsiege nur mit einem Tor Differenz einfuhr, wurden in Oberhausen (3:0) und Aachen (4:1) die Gastgeber deutlich beherrscht. Allerdings datieren die beiden Auswärtssiege auch schon vom August beziehungsweise Oktober des vergangenen Jahres. Danach wurde in fünf Auswärtsspielen nur noch einmal gepunktet.

Und in Rostock warten die Berliner schon seit fast 38 Jahren auf einen Sieg, reisen allerdings auch zum ersten Mal nach mehr als 21 Jahren wieder zu einem Auswärtsspiel gegen die erste Mannschaft des F.C. Hansa.

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