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25.04.2007 08:24 Uhr

Enrico Kern: Der KSC war einfach cleverer

Enrico Kern stand nach dem Spitzenspiel gegen den KSC der Ostseezeitung, Medienpartner des FC Hansa Rostock, Rede und Antwort.
 
OZ: War diese Partie ein Rückschlag im Aufstiegskampf?
Enrico Kern: So sehe ich das nicht. Wir sind nach dem 0:1 zur Pause gut ins Spiel zurückgekommen, haben um ein Tor gekämpft, und das ist uns gelungen. Sicher sahen wir bei den beiden Gegentreffern unglücklich aus, weil es mit der Kommunikation bei uns nicht geklappt hat. Da war der KSC einfach clever.

 

OZ: Was hat heute nicht gepasst?

Kern: Wir haben zwei individuelle Fehler gemacht, die zu den Toren geführt haben. Schade, kann man leider nicht rückgängig machen. Aber man kann auch Positives aus dieser Partie mitnehmen.

 

OZ: Was zum Beispiel?

Kern: So wie wir gekämpft und nach vorn gespielt haben, das müssen wir einfach mitnehmen in die restlichen Spiele. Außerdem haben wir es nach wie vor selbst in der Hand. Wir haben das Potenzial in der Mannschaft, um beim nächsten Spiel in Essen so zu arbeiten und nach vorn zu spielen wie hier in der zweiten Halbzeit.

 

OZ: Wird der Aufstieg noch zur Zitterpartie? Statt sieben Punkten Vorsprung sind es nur vier auf den ersten Nichtaufsteiger.

Kern: Nochmal: Wir haben es selbst in der Hand. Es ist doch nichts passiert. Wir führen weiter mit vier Punkten. Ich gehe davon aus, dass wir die anderen Spiele gewinnen werden, und dann ist alles andere egal. Warum sollten wir jetzt alles schlecht reden, was wir uns aufgebaut haben und den Kopf hängen lassen?

 

OZ: Welche Gefühle hat man, wenn man die andere Mannschaft im eigenen Stadion den Aufstieg feiern sieht?

Kern: Man kann sich immerhin orientieren, wie schön das sein kann. Das ist auch bei uns jetzt in den Köpfen und gibt uns nur noch mehr Auftrieb. Wenn wir die nächsten Spiele gewinnen, werden wir das auch erleben.

 

Interview: KAI REHBERG

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