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09.11.2009 23:36 Uhr

Enrico Kern: Es war kein Foul, es war kein Abseits

Auch Enrico Kern, der in Aachen erstmals nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf stand, hatte keine Erklärung, warum der Ausgleichstreffer der Hanseaten nicht anerkannt wurde. Wir sprachen nach der Partie mit dem Hansa-Stürmer.

Hansa-Online: Wie hast Du die Partie auf dem Tivoli gesehen?
Enrico Kern: Die ersten 45 Minuten sind trotz eines guten Beginns nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Hinzu kam, dass wir wieder kein normales Tor kassiert haben, sondern wieder einmal durch einen Sonntagsschuss in Rückstand geraten sind. In der Kabine hatten wir uns noch einmal neu eingeschworen und ich denke, das ist uns auch gelungen. Über die Leistung in der zweiten Halbzeit können wir uns keinen Vorwurf machen. Und normalerweise hätten wir ja auch den Ausgleich gemacht, womit wir einen verdienten Punkt mit nach Hause genommen hätten.

Hansa-Online: Hat der Schiedsrichter erklärt, warum er den Treffer nicht gegeben hat?
Enrico Kern: Nein, auf meine Nachfrage habe ich nur die Gelbe Karte bekommen. Ein Foul war es hundertprozentig nicht, Abseits auch nicht. Sogar die Aachener Spieler wussten ja nicht einmal, warum der Schiedsrichter gepfiffen hat. Ich bin nach dem Abpfiff lieber ganz schnell in die Kabine, sonst wäre ich sicherlich noch sechs oder sieben Spiele gesperrt worden, wenn ich vor der Kamera meinen Unmut geäußert hätte.

Hansa-Online: Was bedeutet diese Niederlage für den Rest der Hinrunde?
Enrico Kern: Dass es jetzt sehr schwer für uns wird, zumal in den nächsten Spielen dicke Brocken auf uns warten. Wir werden uns noch weiter steigern müssen, denn wenn man unten drin steht, hat man meistens auch kein Glück. Das bedeutet, wir müssen über 90 Minuten ein gutes Spiel machen, wenn wir am Ende die Punkte mitnehmen wollen.

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