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27.07.2012 13:05 Uhr

Entscheidung über 18er-Kader wird erst am Spieltag bekanntgegeben

Mit einer Videoanalyse begann für jene 20 Hanseaten, die im vorläufigen Kader für das Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching stehen, der heutige Freitag. Im Hotel wurde ein Mitschnitt der Partie zwischen Darmstadt 98 und den Hachingern, die am vergangenen Sonnabend 0:0 unentschieden endete, unter die Lupe genommen. Am Nachmittag steht dann die letzte Übungseinheit auf dem Trainingsplatz auf dem Programm, zu der die Rostocker wieder beim SV Dornach zu Gast sind. Die Anlage des Bezirksligisten umfasst allein vier Großfeld-Rasenplätze mit bester Qualität, von denen der FCH den Hauptplatz nutzen darf.

Auf den Schalensitzen der kleinen überdachten Tribüne hatten bereits am Donnerstagabend einige Schaulustige Platz genommen, als der F.C. Hansa dort zum ersten Mal trainierte. Sie sahen zunächst, wie auch Chef-Coach Wolfgang Wolf das von Co-Trainer Steffen Baumgart geleitete Erwärmungsprogramm absolvierte. Anschließend wurde mit dem Ball trainiert und als schließlich das Spielchen „Fünf gegen Zwei“ auf dem Programm stand, bildeten neben den 18 Feldspielern auch Wolfgang Wolf, Steffen Baumgart und abwechselnd einer der beiden Torhüter die drei Gruppen. Der jeweils andere Keeper absolvierte unterdessen ein spezielles Trainingsprogramm mit Torwart-Coach Alexander Ogrinc.

Die mögliche Aufstellung für das Spiel in Unterhaching, das am Sonnabend um 14 Uhr beginnt, wollte Wolfgang Wolf auch am Freitag noch nicht verraten. Sogar die Namen der beiden Spieler, die dort auf der Tribüne Platz nehmen müssen, wird er erst am Sonnabend bekanntgeben. „Jeder Spieler hat noch eine Chance, in den 18er-Kader zu rücken. Am Freitag Abend treffen wir in einer Trainerrunde dann die Entscheidung, wer von Anfang an spielt und wer auf der Bank sitzt. Den Spielern werden wir sie allerdings erst am Spieltag mitteilen“, erklärt der Hansa-Coach, der sich ebenfalls noch nicht festgelegt hat, wer in die Rolle des verletzten Mohammed Lartey schlüpfen wird. „Tom Weilandt trainiert zwar wieder voll mit, ist aber noch nicht bei einhundert Prozent. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn schon bringen werde“, ließ Wolfgang Wolf diese Personalie offen und wollte sich auch noch nicht festlegen, ob er diesmal von Beginn an mit zwei Spitzen spielt.

Vor dem morgigen Gegner hat Wolfgang Wolf großen Respekt: „Die Hachinger haben zwar eine sehr junge, aber dynamische und laufstarke Mannschaft, bei der zu Beginn der Saison auch noch die Euphorie eine große Rolle spielt. Das Spiel dort wird mindestens genauso schwer wie unser Auftakt gegen die Stuttgarter Kickers“, warnt der Hansa-Trainer, der dennoch Optimismus versprüht: „Ich bin überzeugt davon, dass auch bei uns eine motivierte Mannschaft auf dem Platz stehen

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