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22.04.2009 09:41 Uhr

Erfolgreicher als bei der Premiere?

Wenn die Hanseaten am kommenden Montag beim VfL Osnabrück antreten, handelt es sich bereits um das vierte Gastspiel an der Bremer Brücke, die dem Stadion bis in die 90er Jahre auch den offiziellen Namen gab. Ein Sieg nach regulärer Spielzeit konnte in der engen Fußball-Arena bis heute allerdings noch nicht eingefahren werden.

Das bislang einzige Punktspiel fand am 41.Spieltag der Zweitliga-Saison 1992/93 statt. Nachdem sich der F.C. Hansa in der Hinrunde noch Hoffnungen auf den Wiederaufstieg machen durfte, war die Mannschaft inzwischen bis auf Rang 9 durchgereicht worden. Und es sollte dabei bleiben, dass es in der kompletten Rückrunde keinen einzigen Auswärtssieg gab. Am 11. Mai 1993 kehrten die Hanseaten vom Dienstagspiel einer englischen Woche sogar ganz ohne Punkte nach Rostock zurück. Der VfL gewann sein Heimspiel durch Treffer von Sievers (39.) und da Palma (47.) mit 2:0, doch auch dieser Sieg sollte den Niedersachsen am Ende nicht mehr für den Klassenerhalt genügen.

Danach spielte der F.C. Hansa immer in einer höheren Liga als der VfL Osnabrück. Nur in der ersten Runde des DFB-Pokals traf man noch zweimal aufeinander, wobei sich die Hanseaten ebenfalls nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Am 25. Oktober 2001 schied man durch eine 1:2 Niederlage sogar aus. Im inzwischen nach Hauptsponsor Piepenbrock benannten Stadion führte der gastgebende Zweitliga-Absteiger durch Tore von Poutilo (35.) und Everson (70.) bereits mit 2:0, bevor Magnus Arvidsson (72.) nur noch der Anschlusstreffer gelang.

Keine Tore in 120 Minuten gab es dann am 31. August 2003. Ein Elfmeterschießen musste entscheiden, in dem schließlich alle fünf Hanseaten (Rydlewicz, Max, Schultz, Lantz und Persson) die Nerven behielten. Mit Spork schoss ein Spieler des niedersächsischen seinen Strafstoß über das Tor, so dass der F.C. Hansa in die nächste Pokalrunde einzog.

Im zweiten Pokalspiel hatte sich der F.C. Hansa also immerhin schon etwas besser aus der Affäre gezogen als beim ersten Versuch. Bleibt zu hoffen, dass auch das zweite Punktspiel im Osnabrücker Stadion, dass mittlerweile osnatel-Arena heißt, erfolgreicher gestaltet werden kann als bei der Premiere vor knapp 16 Jahren.

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