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14.01.2010 17:44 Uhr

Erste Aufsichtsratssitzung im Jahr 2010

Der Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten F.C. Hansa Rostock hat sich an diesem Donnerstag zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2010 getroffen. Auf der Agenda stand unter anderem die sportliche Situation vor dem Rückrundenstart, zu der Manager René Rydlewicz Stellung nahm. Darüber hinaus erörterte der Aufsichtsrat die Stasi-Vorwürfe gegen den Geschäftsführer der Ostseestadion GmbH & Co KG, Rainer Friedrich.

Rainer Friedrich gab dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab. Er sagte, dass er 1982 für drei Jahre in ein Wachregiment eingezogen wurde, das der Staatssicherheit unterstellt war. In dieser Zeit entschied sich Rainer Friedrich, Berufssoldat (Leutnant) zu werden. Zu seinen Aufgaben zählte nach seiner Aussage die Bewachung von Objekten und Einrichtungen. Rainer Friedrich versicherte, dass er weder Personen bespitzelt, noch als inoffizieller Mitarbeiter tätig war oder im operativen Dienst arbeitete.

Der Aufsichtsrat vertraut Rainer Friedrichs Aussagen.

Rainer Friedrich schlug zudem vor, dass der Verein seine Akte in der zuständigen Behörde für Unterlagen der DDR-Staatssicherheit anfordern soll. Dies wird der Verein machen.

Der Aufsichtsrat wird nach Akteneinsicht prüfen, ob sich Rainer Friedrichs Aussagen bestätigen.

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