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22.08.2009 16:07 Uhr

Erste Saisonniederlage für Hansa II – 0:3 gegen Meuselwitz

Die zweite Mannschaft des F.C. Hansa Rostock hat in der Fußball-Regionalliga die erste Saisonniederlage kassiert. Nach zwei Siegen zum Auftakt verlor die Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet am Sonnabend mit 0:3 (0:0) gegen Aufsteiger ZFC Meuselwitz. Die Treffer der Gäste erzielten Sebastian Gasch (73.)  und Karsten Oswald (75., 83.).

„Ich denke, dass wir nicht drei Tore schlechter waren als Meuselwitz. Heute hat uns aber die Durchschlagskraft im Angriff gefehlt. In der Halbzeitpause habe ich noch zur Mannschaft gesagt, dass man solch ein Spiel auch einmal 0:0 beenden muss, da reißt keiner einem den Kopf ab. Doch wir haben drei dumme Gegentore kassiert, weil wir fahrlässig in der Abwehr waren“, sagte Rostocks Trainer Axel Rietentiet und fügte hinzu: „Wir haben Lehrgeld bezahlt. Eigentlich dachte ich, dass wir über dieser Stufe hinaus wären.“

In der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und boten den 279 Zuschauern, davon 41 Gäste aus Thüringen, eine starke Vorstellung mit Tempofußball. Das erste Ausrufezeichen in der Offensive setzten die Gäste. Einen Kopfball von Meuselwitz-Stürmer Ivaylo Ivanov (6.) parierte Rostocks Torhüter Jörg Hahnel glänzend. Ähnlich stark reagierte der Ersatz-Torhüter der Pofis bei einem Freistoß von Pikl (17.), als er den Ball an den Pfosten lenkte.

Auf der Gegenseite prüften die Rostocker, bei denen Top-Torjäger Malick Bolivard wegen einer Rippenprellung fehlte, in der ersten Halbzeit mehrmals ZFC-Keeper Oliver Dix. Zunächst scheiterte Alexander Rahmig (12.) mit einem 23-Meter-Schuss an Dix, dann klärten die Gäste einen Kopfball von Daniel Becker (20.) auf der Linie. Die größte Chance der ersten Halbzeit besaß Henry Haufe (37), dessen Direkt-Abnahme von Meuselwitz-Torhüter Oliver Dix entschärft wurde. Nur eine Minute später klatschte zudem ein 30-Meter-Freistoß von Daniel Becker aus halbrechter Position auf die Querlatte des Gäste-Tores.

In der zweiten Halbzeit bestimmten die Mecklenburger über weite Strecken das Spiel und gaben den Thüringern kaum die Gelegenheit, sich zu entfalten. Pech hatte Henry Haufe (52.), der mit einem Schuss aus rund 20 Metern nur den Pfosten traf. Den Abpraller konnte Thomas Breu nicht im Tor unterbringen. „Den muss er machen“, meinte Hansa-Trainer Axel Rietentiet.

Mitte der zweiten Halbzeit verflachte die Partie. Durchdachte Aktionen waren kaum noch zu notieren, bis Sebastian Gasch sich gegen die Rostocker Abwehrspieler Stephan Gusche und Kay-Uwe Pittwehn an der Strafraumgrenze durchsetze, Hansa-Schlussmann Jörg Hahnel umspielte und zur 1:0-Führung für die Gäste einschob. „Der Meuselwitzer hatte den Ball vorher mit der Hand gespielt, das hat der Schiedsrichter aber nicht gesehen“, sagte Rietentiet.

Anschließend spielten die Thüringer befreit auf. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 traf Karsten Oswald nach einem perfekt vorgetragenen Konter zum 2:0. In der 83. Minute war es erneut Oswald, den die Rostocker Abwehr nicht in den Griff bekam. Eiskalt umspielte er Hahnel und lupfte aus spitzem Winkel den Ball ins Netz. „Unser Sieg ist vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen, er geht aber völlig in Ordnung“, meinte Meuselwitz-Trainer Damian Halata.


Statistik

FC Hansa Rostock II - ZFC Meuselwitz 0:3 (0:0)

FC Hansa Rostock II: Hahnel - Langen (Pett/46.), Pittwehn, Gusche, Zittlau - Albert, Rahmig (Kremer/79.), Lange, Becker (Rausch/46.) - Breu, Haufe

ZFC Meuselwitz: Dix - Baum, Müller, Ferl, Brendel - Weis, Oswald (Luck/88.), Pikl, Rudolph - Gasch (Bocek/82.), Ivanov (Riese/79.)

Schiedsrichter: Wenzel (SV Nordsode) - Zuschauer: 279

Tore: 0:1 Gasch (73.), 0:2 Oswald (75.), 0:3 Oswald (83.)

Gelbe Karten: Becker, Hahnel, Pett - Rudolph

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