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12.02.2008 12:01 Uhr

Erzgebirgler Hahnel bleibt bis 2010

Die Torhüter-Position ist beim F.C. Hansa Rostock für die Zukunft abgesichert. Cheftrainer Frank Pagelsdorf kann sich freuen, dass mit Stefan Wächter (29), Jörg Hahnel (26) und Kenneth Kronholm (22) drei Keeper langfristig an den Verein gebunden wurden.

Der Erzgebirgler Jörg Hahnel bleibt also der Küste treu. Vor dem zweiten Rückrundenspiel gegen  den 1. FC Nürnberg signierte Hahnel seinen nun bis 2010 laufenden Kontrakt. So lange steht auch Stefan Wächter unter Vertrag. Das ist fraglos eine tolle Kampfansage um den Platz zwischen den Pfosten des F.C. Hansa.

 

Jörg Hahnel kam 2006 von Erzgebirge Aue nach Rostock. Im ersten Jahr konnte er damals Stammkeeper Mathias Schober noch nicht verdrängen, machte kein Zweitligaspiel.

In der Bundesliga-Saison 2007/2008 bevorzugte Cheftrainer Frank Pagelsdorf lange Neuzugang Stefan Wächter. Aber als der am vorletzten Spieltag an einer Magen- und Darmgrippe erkrankte, sah Hahnel seine Chance und nutzte diese.

Am 16. Spieltag, am 9. Dezember 2007, stand „Jockel“ so erstmals für die Hanseaten in Leverkusen (0:3) zwischen den Pfosten. Eine Woche später siegte er mit den Hanseaten gegen den VfL Bochum 2:0.

 

In der Winterpause eröffnete Pagelsdorf den Torwart-Kampf neu. „Es geht bei Null los und ich werde ganz genau hinsehen“, hatte Trainer Frank Pagelsdorf  (50) angekündigt.

Hahnel „klotzte“ ran. Der Torwart damals zur Situation: „Für mich ist die Aussage des Trainers natürlich eine Riesenchance. Ich habe schließlich anderthalb Jahre auf der Bank gesessen. Und die Chance möchte und werde ich nutzen.“

 

Aber mit der Rückrunde entschied sich Pagelsdorf doch erst einmal für Stefan Wächter. Der durfte im letzten Bundesliga-Test gegen den FC Kopenhagen ran, stand dann auch gegen Hoffenheim (1:2) im Pokal und gegen Bayern (1:2) in der Meisterschaft im Tor. „Pagel“: „Der letzte Eindruck war entscheidend. Es war alles andere als eine einfache Sache. Beide spielen auf dem gleichen Niveau. Eigentlich bin ich froh darüber, dass wir zwei so gute Torhüter haben.“

Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung reagierte der Erzgebirgler aber schon wieder kämpferisch: „Das ist eine sehr große Enttäuschung für mich. Aber ich gebe niemals auf. Ich werde mich immer und immer wieder im Training anbieten. Der Trainer sagte mir, wir sind gleichauf. Ich werde meine Chance kriegen. Da bin ich sicher.“

Statt den Verein also enttäuscht zu verlassen, unterzeichnete er nun für zwei weitere Jahre in Rostock. „Jockel“: „Mir gefällt es an der Küste gut. Ich sehe hier meine Perspektive.“

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