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24.10.2005 09:26 Uhr

FC Hansa II mit 4:1 Auswärtssieg

Der FC Hansa II landete gestern beim 4:1 gegen Anker Wismar seinen ersten Auswärtssieg in der laufenden Oberliga-Saison. Clemens Lange schoss die Rostocker dabei mit allen vier Toren im Alleingang zum Erfolg. Damit empfahl sich der 19-Jährige einmal mehr für das Zweitliga-Team.
Die Gastgeber wollten zwar mithalten, leisteten sich aber immer wieder leichtsinnige Fehler in ihrer Hintermannschaft. Nach einer Standardsituation musste Anker-Schlussmann Norman Köhlmann das erste Mal hinter sich greifen. Einen präzisen Eckball des starken Felix Dojahn – der Mittelfeldspieler bereitete alle Hansa-Treffer vor – köpfte der am langen Pfosten lauernde Lange unhaltbar ein (11.). Das einzige Tor aus dem Spiel heraus fiel nur neun Minuten später. Erneut brachte Dojahn Clemens Lange ins Spiel, der den Ball aus Nahdistanz ins die Maschen spitzelte. Die gleiche Co-Produktion klappte auch ein drittes Mal. Damit war die Partie bereits nach einer halben Stunde entschieden. „Ich sehe meine Chance auf den Profi-Kader und will mich bei den Amateuren weiter beweisen“, sagte der freudestrahlende Matchwinner Clemens Lange.
Den Hausherren fehlte zunächst die Bindung zum Spiel. Hinzu kam, dass Anker-Trainer Enver Alisic keinen adäquaten Ersatz für den kopfballstarken Steffen Hildebrandt (Gelb-Sperre) in der Innenverteidigung aufbieten konnte. Mit dem Anschlusstreffer fünf Minuten vor der Pause durch André Hildebrandt keimte noch einmal Hoffnung für die Wismarer auf. Die Hansa-Defensive ließ allerdings kaum Torchancen für die Gastgeber zu.
Spätestens mit dem schnellen 4:1 war der Spielausgang besiegelt. „Wenn ich überhaupt etwas zu kritisieren habe, dann ist das die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit“, bilanzierte Rostocks Trainer Thomas Finck, dessen Team auf den fünften Platz vorgerückt ist.
Bei den Wismarern herrscht dagegen Ernüchterung. Nur noch ein Punkt trennt die Mannschaft mit der schwächsten Abwehr der Liga (25 Gegentore) von einem Abstiegsplatz. „Ich bin froh, dass wir nur 1:4 verloren haben. Ich kann keinem meiner Spieler Normalform bescheinigen, wir waren in einem desolaten Zustand. So geht es nicht weiter“, meint Trainer Alisic.
Anker: Köhlmann – Gal, A. Hildebrandt, Klann, Bohnet (85. Wenzel) – Donner, Goebel (73. Ridder), Rosinski – Zysk, Peters (62. Laschkowski) – Goreta.
Hansa: Busch – Pett (62. N. Lange), Madsen, Jahn, Koch – Stein (78. Schwandt), Jonelat, Dojahn – Thom – Yelen, C. Lange (83. Päch).
Tore: 0:1, 0:2, 0:3 C. Lange (11., 20., 31.), 1:3 A. Hildebrandt (40.), 1:4 C. Lange (47.).
(Quelle: OZ, ROBERT SCHWARZ)

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