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03.12.2012 11:18 Uhr

F.C. Hansa II verliert 0:2 gegen Malchow – Tom Schulz sieht Rote Karte

Im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause musste die Reservemannschaft des F.C. Hansa Rostock am gestrigen Sonntag (2.12.) nach Malchow reisen. Gastgeber war, der bis dato Vorletzte der NOFV-Oberliga Nord, der Malchower SV 90. Die Partie wurde vom Unparteiischen pünktlich um 13:00 Uhr vor 450 Zuschauern – 30 waren aus Rostock angereist – angepfiffen.

Auf schlechten Boden spielte sich der Ball für beide Mannschaften schwierig.  Viele Fehlpässe bestimmten das Spiel. Nach einem Angriffsversuch der Malchower konnte die Rostocker Abwehr den Ball nicht vernünftig klären. So landete der Ball bei Christoph Bergmann. Dieser zog aus knapp 15 Metern ab und der Ball landete unhaltbar für Hansa-Torwart Paul Ladwig im linken Toreck – 1:0 (26.). Kurze Zeit später hatte die Malchower Nummer 18, Robert Quaschning, sogar die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Seinen Schuss aus 16 Metern hielt Paul Ladwig stark. Von den Hanseaten kam weiterhin nicht viel nach vorn und so ging es mit dem Rückstand in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit erschien Hansa-Trainer Axel Rietentiet schon früh aus der Kabine und wechselte zum Wiederanpfiff gleich doppelt. Erik Kemsies und Sargis Adamyan verließen das Feld. Für sie kamen Tino Schmunk und Rene Lange. Letztgenannter belebte das Spiel kurz. Insgesamt kam von beiden Mannschaften aber zu wenig. In der 70. Minute dann Aufregung im Rostocker Strafraum. Nach einem Konter der Malchower  lief deren Stürmer allein auf Paul Ladwig zu und wurde durch den heraneilenden Tom Schulz geblockt. Der Schiedsrichter entschied, zum Entsetzen der Auswechselbank und der mitgereisten Hansafans, auf Foul. Er zeigte dem Rostocker Abwehrspieler die Rote Karte und entschied auf Elfmeter für Malchow.  Zudem sah Ersatztorwart Tobias Werk die gelbe Karte wegen Meckerns. Jedoch verschoss Guido Timper den fälligen Strafstoß. Sein Schuss landete an der Latte des Hansa-Tores (71.).

Knapp zehn Minuten später machte es der großgewachsene Stürmer dann besser. Nach einem erneuten Konter der Malchower flankte der starke Can Kalkavan den Ball von links weit auf den langen Pfosten. Dort stand Guido Timper goldrichtig und köpfte zum 2:0 ein (79.). In Unterzahl hatten die Hanseaten nicht mehr viel entgegenzusetzen. Auch der eingewechselte Michael Borchert konnte nicht mehr viel bewirken. Er war in der 73. Minute für Selcuk Tidim gekommen. Nach neunzig Minuten pfiff der Schiedsrichter pünktlich ab.

„Wie gewonnen, so zerronnen! An die zuletzt guten Leistungen konnten wir nicht anknüpfen. Vieles war nicht griffig und die Mannschaft nicht gierig auf den Erfolg. Daran sieht man wie launisch eine junge Mannschaft sein kann. Wir hatten heute vorn keine wirklichen Chancen und hinten haben wir zu viele Fehler begangen. Deshalb hatten wir heute auch keine Punkte verdient. Nun gilt es sich vernünftig in die Winterpause zu verabschieden“, sagte Trainer Rietentiet nach dem Spiel enttäuscht.

Am kommenden Wochenende treffen die Amateure des F.C. Hansa Rostock im heimischen Volksstadion auf den FSV 63 Luckenwalde zum letzten Spiel vor der Winterpause. Anstoß gegen den aktuell Viertplatzierten der Liga ist am Sonntag, den 09. Dezember 2012, um 13:00 Uhr.
 
Spielort: Waldstadion - Waldsportplatz - 17213 Malchow

Zuschauer: 450 (30 aus Rostock)

Schiedsrichter: Daniel Köppen (Treuenbrietzen OT Frohndorf)

Tore: 1:0 - Christoph Bergmann (26.), 2:0 - Guido Timper (79.)

Besondere Vorkommnisse: Tom Schulz (F.C. Hansa) – Rote Karte (70.), Guido Timper verschießt Foulelfmeter (71.)
       
Malchower SV 90:
Paul Kornfeld – Georg Schumski, Stefan Geers, Christoph Bergmann (85. Marvin Bartelt),Can Kalkavan – Kevin Blumenthal, Mathias Wenger, Robert Quaschning, Marcel Nolde (52. Adrian Ratkowski) – Guido Timper, Björn Plate (88. Alexander Fogel)

F.C. Hansa Rostock II:
Paul Ladwig - – Joschka Cürten, Andreas Pfingstner, Tom Schulz, Martin Pett – Maximilian Rausch, Christian März – Erik Kemsies (46. Tino Schmunk), Sargis Adamyan (46. Rene Lange), Selcuk Tidim (73. Michael Borchert) – Darko Anic

 

 

 

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