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11.11.2012 21:26 Uhr

F.C. Hansa Rostock II: Herbe 0:4-Heimniederlage gegen Brandenburg

Am 11. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord musste die Reservemannschaft des F.C. Hansa Rostock am Sonntag (11.11.) erneut eine empfindliche Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn hinnehmen. Im heimischen Volksstadion gingen nach Abpfiff die Gäste vom Brandenburger SC Süd 05 mit 4:0 als Sieger vom Platz.

Die erste Halbzeit begann vielversprechend. Die Hanseaten machten das Spiel. Die Abwehr stand sicher, Zweikämpfe wurden gewonnen und das Passspiel lief gut. Die Brandenburger standen defensiv ebenfalls sehr kompakt, so dass es wenig ereignisreiche Torraumszenen gab. Eine Tormöglichkeit von Ben Zolinski in Mitte der ersten Halbzeit blieb ungenutzt. Sargis Adamyan hatte eine Flanke in den Strafraum auf den Kopf von Ben Zolinski gebracht, welche dieser aber nicht platziert genug auf das Tor der Gäste bringen konnte. Kurz vor der Pause spielten die Brandenburger dann einen gefährlichen Angriff bis vor den Strafraum der Rostocker. Von dort zog Paul Karaszewski mit einem strammen Schuss auf das Gehäuse von Hansakeeper Paul Ladwig ab. Dieser konnte den Ball nur abprallen lassen und der gut positionierte Patrick Richter musste nur noch zum 0:1 einschieben (41.).

Kurz nach Wiederanpfiff hatte der F.C. Hansa Rostock dann die Chance zum Ausgleich. Erneut war es Sargis Adamyan, der sich auf der linken Seite durchgespielt hat und in den Strafraum der Gäste eindrang und flankte. Diese wurde jedoch von einem Brandenburger Abwehrspieler mit der Hand blockiert. Doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Einen Konter nach einem Rostocker Eckball schloss der aufgerückte Brandenburger Außenverteidiger Marko Görisch dann mit dem 0:2 ab (51.). Auch bei diesem Tor war Keeper Ladwig chancenlos. Nicht mal fünf Minuten später fiel dann ein weiteres Tor im Volksstadion. Abermals spielten die Brandenburger einen guten Konter aus der Abwehr heraus. Der Brandenburger Stürmer Rene Görisch lief allein auf das Tor von Paul Ladwig zu, musste diesen nur noch umkurven und zum 0:3 einschieben (55.).

Nach dem deutlichen Rückstand wechselte F.C.H.-Trainer Rietentiet Darko Anic für Hannes Uecker ein und ließ nun mit zwei Spitzen spielen. Doch auch dies machte die Rostocker Offensive nicht gefährlicher. Nach einer gespielten Stunde kam dann noch Maximilian Rausch für den glücklosen Selcuk Tidim. Sargis Adamyan bildete nun mit Darko Anic die Sturmspitze. Rausch übernahm die zentrale Mittelfeldposition.

In der 75. Minute hatten die Hanseaten dann Glück. Ein direkt getretener Freistoß des Brandenburger Patrick Richter landete nur am Pfosten. Zwei Minuten später machte es der Freistoßschütze dann besser und netzte mit einem schönen Schuss zum 4:0 – Endstand für die Gäste ein (77.).

„Die ersten Minuten bis zum Tor waren okay. Wir wollten natürlich die Schelte von Berlin wieder wett machen. Hierbei haben wir aber mit den langen Bällen die falschen Mittel gewählt. Man hat gesehen, dass man auch mit einfachen Mitteln Fußball spielen kann. Das hat Brandenburg heute getan. Das 0:2 hat uns das Genick gebrochen. Brandenburg hat uns klassisch ausgekontert. Das darf uns in so einer Situation in der wir uns befinden - gerade gegen direkte Mitkonkurrenten - nicht passieren“ sagte Trainer Axel Rietentiet nach der Niederlage.

Am kommenden Wochenende reist die Reservemannschaft des F.C. Hansa Rostock zum Auswärtsspiel zum F.C. Anker Wismar. Anstoß im Kurt-Bürger-Satdion in Wismar ist am Sonntag den 18. November 2012 um 13:30 Uhr.

Spielort: Volksstadion Rostock

Zuschauer: 71

Schiedsrichter: Max Burda (Berlin)

Tore: 0:1 Patrick Richter (41.), 0:2 Marko Görisch (51.), 0:3 Rene Görisch (55.), 0:4 Patrick Richter (77.)

Aufstellung F.C. Hansa Rostock II: Paul Ladwig – Rick Geenen, Andreas Pfingstner, Tom Schulz, Ben Zolinski – Martin Pett, Julien Humbert – Sargis Adamyan, Selcuk Tidim (60. Maximilian Rausch), Manfred Starke – Hannes Uecker (57. Darko Anic)

Aufstellung Brandenburger SC Süd 05: Marc Brosius – Marko Görisch (85. Tom Mauersberger), Maik Neumann, Thomas Boden, Stamen Kazalov – Andreas Lenz, Paul Karaszewski - Patrick Richter (80. Kristof Rönnau), Manuel Wajer (67. Emil Kolev), Steven-Mathias Meier – Rene Görisch

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