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07.03.2009 17:39 Uhr

F.C. Hansa Rostock wird bundesweite Stadionverbote gegen Störer verhängen

Beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli haben gewaltbereite Anhänger des F.C. Hansa Rostock dem Ansehen des Vereins zum wiederholten Mal schweren Schaden zugefügt. „Durch das Zünden von bengalischen Feuern und das Abfeuern von Raketen im Gästeblock haben diese Leute nicht nur die Gefährdung anderer Zuschauer billigend in Kauf genommen, sondern auch einen Abbruch des Spiels provoziert. Wenn so etwas bei einer 2:0-Führung der eigenen Mannschaft geschieht und dabei ein Banner präsentiert wird, das zur Gewalt aufruft, verdeutlicht das einmal mehr, dass es diesen Personen nicht um den Fußball und schon gar nicht um den F.C. Hansa geht. So ein Verhalten, für das wir uns beim FC St. Pauli entschuldigen, ist absolut inakzeptabel und nicht hinnehmbar. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Störaktionen bei einer Vielzahl von Fans im Gästeblock auf völliges Unverständnis gestoßen sind. Gerade im Interesse dieser Anhänger stehen wir in der Pflicht, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Deshalb sind wir für entsprechende Hinweise, die zur Identifizierung der Störer beitragen, dankbar“, sagt Hansa-Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow. 

Nach ersten Auswertungen der Bilder des Videoteams der Sicherheitsabteilung des F.C. Hansa konnten bereits vier Störer ermittelt werden. „Wir werden gegen diese Personen ein dreijähriges bundesweites Stadionverbot verhängen und zivilrechtliche Schritte einleiten, sollten wir aufgrund der Vorkommnisse durch den DFB mit einer Geldstrafe belegt werden. Wir werden uns auch mit den Fanclubs unterhalten, hinter deren Banner die Pyrotechnik gezündet wurde. Alle Fanclubs und Einzelpersonen, denen Eintrittskarten für das Spiel gegen den FC St. Pauli zugeteilt wurden, haben mit ihrer Unterschrift versichert, dass von ihnen keine Gewalt ausgeht“, äußert sich Rainer Friedrich, Veranstaltungsleiter des F.C. Hansa und in dieser Funktion auch für Sicherheitsfragen zuständig. Derzeit wird weiteres Videomaterial gesichtet und ausgewertet.

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