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11.03.2009 10:11 Uhr

FC Ingolstadt noch ohne Rückrundensieg

Dass sie so schnell in unmittelbare Abstiegsgefahr geraten würden, hatten selbst die Spieler und Verantwortlichen des FC Ingolstadt wohl nicht geglaubt. Während der Winterpause rangierte man als Zwölfter praktisch noch im Niemandsland der Tabelle, denn der Vorsprung auf den unteren Relegationsplatz betrug immerhin sieben Punkte und war annähernd so groß wie der Neun-Punkte-Rückstand nach oben zum SC Freiburg. Doch in der Rückrunde konnte der Zweitliga-Neuling dann nicht mehr an die Erfolg versprechende erste Halbserie anknüpfen.

Nach dem 1:6 Debakel zum Auftakt bei der SpVgg Greuther Fürth blieben die Ingolstädter viermal in Folge ohne eigenen Torerfolg, mussten in diesen 360 Minuten allerdings auch nur drei Gegentore einstecken. Zu Hause reichte es gegen Rot-Weiß Oberhausen und Alemannia Aachen lediglich zu torlosen Unentschieden, während man in Kaiserslautern (0:2) und Osnabrück (0:1) Niederlagen einstecken musste und damit inzwischen auf Relegationsrang 16 durchgereicht wurde. Und auch am vergangenen Sonntag konnte die Negativserie nicht gestoppt werden, denn im Derby gegen den TSV 1860 München gab es eine 2:3 Heimpleite.

Dabei hatte man den frühen 0:1 Rückstand mit Treffern von Daniel Jungwirth und Steffen Wohlfarth binnen sieben Minuten in eine 2:1 Führung verwandelt. Doch schon zur Pause lag man erneut mit 2:3 im Hintertreffen. In der zweiten Halbzeit drückten die Ingolstädter dann zwar auf den Ausgleich, doch ein Treffer wollte ihnen nicht mehr gelingen. Damit konnten sie auch Rang 16 nicht verlassen, bevor sie nun erstmals in ihrer Vereinsgeschichte nach Rostock reisen.

Das bislang einziges Duell zwischen beiden Mannschaften stieg am 7. Spieltag der laufenden Saison in Ingolstadt und endete an jenem 5. Oktober 2008 mit einem 4:2 Erfolg der Gastgeber. Zwar hatte Djordjije Cetkovic die Hanseaten schon nach neun Minuten in Führung geschossen, doch Mario Neunaber (26.) konnte den 1:1 Pausenstand besorgen. Und nach dem Platzverweis von Gledson gerieten die Rostocker dann auf die Verliererstraße, denn Stefan Leitl (48.) und Vratislav Lokvenc (58.) sorgten umgehend für eine 3:1 Führung der Hausherren. Spannend wurde es selbst nach dem 2:3 Anschlusstreffer durch Benjamin Lense (85.) nicht mehr, denn bereits im Gegenstoß besorgte Lokvenc mit seinem zweiten Treffer den 4:2 Endstand.

Nach dem erfolgreichen Hinspiel fanden sich die Ingolstädter noch auf dem siebenten Tabellenplatz wieder. Auch sie haben im letzten halben Jahr also einen deutlichen Abwärtstrend zu verzeichnen und werden sicherlich alles daran setzen, ihn so schnell wie möglich zu stoppen. Bei einer Niederlage in Rostock müsste der FCI die Hanseaten immerhin bis auf einen Zähler herankommen lassen. Da ist es sicherlich keine Übertreibung, schon von einem ersten Endspiel zu sprechen.<br

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