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30.10.2009 12:13 Uhr

FC St. Pauli will Platz in der Spitzengruppe behaupten

Das Ziel des FC St. Pauli ist klar: Der Club vom Millerntor will sich mit einem Sieg gegen den F.C. Hansa Rostock am Montag (20.15 Uhr/DKB-Arena) in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga festsetzen.

Mit den Hamburgern gastiert die torhungrigste Mannschaft des deutschen Profi-Fußballs in der Rostocker DKB-Arena. Immerhin 2,4 Tore pro Spiel konnte der FC St. Pauli im bisherigen Saisonverlauf markieren, so viele wie keine andere Mannschaft in den vier höchsten Spielklassen von DFL und DFB. Und das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Marius Ebbers, der an nahezu der Hälfte der 24 Hamburger Treffer beteiligt war. Der 31-jährige Stürmer, der am beim 1:1 gegen Energie Cottbus sein 200. Zweitliga-Spiel bestritt, führt mit sechs Toren und fünf Vorlagen auch die so genannte Scorerliste der 2. Bundesliga an.

Maßgeblichen Anteil daran, dass der FC St. Pauli momentan so erfrischenden Offensiv-Fußball spielt, haben aber auch die aktuellen Neuzugänge. Die Mittelfeldspieler Charles Takyi (Greuther Fürth), Markus Thorandt (1860 München) und Matthias Lehmann (Alemannia Aachen) sowie die Stürmer Deniz Naki (Rot Weiss Ahlen) und Max Kruse (Werder Bremen) erwiesen sich von Anfang an als echte Verstärkungen und sorgten dafür, dass die Hamburger vor allem auswärts überraschen konnten. Von den ersten fünf Auswärtsspielen der laufenden Saison gewannen sie vier. Damit haben die Hamburger schon mehr Auswärtssiege auf dem Konto als in der kompletten Vorsaison.

Mit 12 Punkten und 15:4 Toren  führen die Hamburger die Auswärtstabelle der 2. Bundesliga an. Besonders spektakulär war dabei der 5:0-Erfolg in Aachen, wo man der Alemannia die Eröffnungsparty der neuen Tivoli-Arena kräftig verdarb. Zudem demonstrierten die Hamburger mit dem 4:0-Sieg beim Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC eindrucksvoll ihre. Auswärtsstärke. In Frankfurt (3:2) und Oberhausen (3:1) präsentierten sich die Paulianer ebenfalls in Torlaune und stellten dabei gleichfalls unter Beweis, dass sie in der Lage sind, Pausen-Rückstände wettzumachen.

Nur bei Arminia Bielefeld, wo man schon nach drei Minuten mit 0:1 zurück lag, gelang dies nicht. Zwar war der FC St. Pauli auch dort die bessere Mannschaft, musste sich aber mit Pfosten- und Lattentreffern begnügen, so dass die Bielefelder mit viel Glück den 1:0-Erfolg über die Zeit retten konnten.

Am Millerntor hingegen konnten in dieser Saison nur zwei von fünf Spielen gewonnen werden. Und dies, obwohl mit Ausnahme des 1.FC Kaiserslautern, gegen den der FC St.Pauli 1:2 verlor, lediglich Mannschaften aus dem Tabellenkeller gastierten. Trotz der nur elftbesten Heimbilanz sind die Hamburger aber Tabellendritter der 2. Bundesliga und haben damit weiterhin gute Aussichten, den 100. Vereinsgeburtstag am 15. Mai 2010 zusammen mit dem fünften Bundesliga-Aufstieg der Club-Geschichte zu feiern.

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