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04.03.2009 11:45 Uhr

FC St.Pauli auf dem Weg zum Klassenerhalt

Auch im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die 2.Bundesliga wird sich der FC St.Pauli wohl keine Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen. Mit 31 Punkten aktuell auf Rang 8 liegend, scheint es so, als ob die zweithöchste Spielklasse auch in der kommenden Saison im Millerntorstadion Station machen wird. Acht Punkte beträgt sowohl der Rückstand der Hamburger zum oberen, als auch der Vorsprung zum unteren Relegationsplatz.

Zwischenzeitlich hatten einige Optimisten dem Stadtteil-Club sogar Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg eingeräumt. Nach nur einer Niederlage (in Freiburg) im Verlauf einer Serie von acht Spielen waren sie im Dezember auf Rang 5 vorgerückt und hatten nur noch einen Punkt Rückstand auf den Rang 3. Und trotz der abschließenden 0:1 Niederlage in Frankfurt lag der FC St.Pauli zu Beginn der Rückrunde mit zwei Punkten Rückstand auf den indirekten Aufstiegsplatz immer noch aussichtsreich im Rennen.

Zuletzt allerdings scheinen jene Fachleute Recht zu behalten, die der Mannschaft von Teamchef Holger Stanislawski nicht die Konstanz zutrauten, um im Aufstiegskampf mitzumischen. Nach einem glücklichen Punktgewinn zum Rückrundenauftakt in Osnabrück (2:2) kassierte man mit dem klaren 0:3 gegen Fürth die erste Heimniederlage der Saison und kehrte auch aus Oberhausen (2:3) ohne Punkte nach Hause zurück. Den möglichen freien Fall in die untere Tabellenhälfte konnten die St.Paulianer dann allerdings mit ihrem 2:0 Heimsieg über den 1.FC Kaiserslautern stoppen, bevor sie am vergangenen Sonntag beim TSV 1860 München dann mit 1:5 unter die Räder kamen. Nach dieser höchsten Saisonniederlage verfügen die St.Paulianer mit 43 Gegentoren nun sogar über die löchrigste Abwehr der 2.Bundesliga! Vier der fünf Gegentreffer zuletzt in München wurden übrigens nach Standardsituationen kassiert.

Dafür präsentiert sich der FC St.Pauli mit 1,59 Treffern pro Partie so torgefährlich wie schon seit acht Jahren – und damit auch in den vier Regionalliga-Spielzeiten – nicht mehr! Immerhin 35 Saisontore haben die Hamburger aktuell schon erzielt, selbst der souveräne Spitzenreiter SC Freiburg (37) traf nur zweimal häufiger ins gegnerische Netz. Einen ausgesprochenen Torjäger hat der FC St.Pauli allerdings nicht in seinen Reihen. Bester Schütze ist Florian Bruns mit sechs Treffern, je fünfmal trafen Filip Trojan, Marius Ebbers sowie Alexander Ludwig.

Im Gegensatz zum negativen Torverhältnis ist die Punktausbeute der Hamburger vor dem Heimspiel am kommenden Freitag gegen den F.C. Hansa noch ausgeglichen. Bei nur vier Unentschieden wurden neun Siege (davon acht zu Hause) eingefahren, aber auch neun Niederlagen (acht auswärts) kassiert. Eine davon war das 0:3 in Rostock, als die St.Paulianer völlig chancenlos waren. Am Millerntor dürften die Hanseaten nun aber wohl auf einen stärkeren Gegner treffen als im Hinspiel. Ein Favorit ist am kommenden Freitag ab 18 Uhr sicherlich nicht auszumachen.

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