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24.09.2008 13:13 Uhr

FC St.Pauli zu elft immer siegreich

Im bisherigen Saisonverlauf zeigte der FC St.Pauli zwei verschiedene Gesichtern. Gute Laune versprühten die Kiez-Kicker im heimischen Millerntorstadion, wo sie noch ungeschlagen sind und sieben von neun möglichen Punkten holten. Nachdem man sich zum Auftakt gegen den VfL Osnabrück trotz 2:0 Führung (nach acht Minuten!) mit einem 2:2 Unentschieden begnügen mussten, konnten gegen Rot-Weiß Oberhausen (4:1) und TSV 1860 München (1:0) zwei Heimsiege gefeiert werden. Dies waren gleichzeitig auch die beiden einzigen Saisonspiele, die die Hamburger bislang zu elft beenden durften.

Auswärts kassierte der FC St.Pauli statt Punkten nämlich zuletzt regelmäßig nur Platzverweise. Schon eine Woche vor dem Meisterschaftsstart gab es den ersten Roten Karton. Im Pokalspiel beim FC Erzgebirge Aue musste man über eine Stunde lang zu zehnt spielen und schied schließlich im Elfmeterschießen aus. Im ersten Auswärtsspiel der 2.Bundesliga sah Kapitän Fabio Morena die Rote Karte dann sogar schon in der zweiten Spielminute – und von der Tribüne aus schließlich eine 2:5 Niederlage seiner Mannschaft bei der SpVgg Greuther Fürth. Ähnlich klar ging auch das Auswärtsspiel beim 1.FC Kaiserslautern (1:4) verloren, wobei Marc Gouiffe a Goufan bereits zum zweiten Mal des Feldes verwiesen wurde. Der Neuzugang vom SC Paderborn, der schon am ersten Spieltag daheim gegen den VfL Osnabrück Gelb-Rot gesehen hatte, ist nach seinem Feldverweis auf dem Betzenberg nun auch noch für das bevorstehende Gastspiel beim F.C. Hansa gesperrt.

Kein Wiedersehen – zumindest auf dem Rasen der DKB-Arena – wird es am kommenden Freitag auch mit Thomas Meggle geben. Der Ex-Hanseat befindet sich nach einer Knie-OP momentan noch im Aufbautraining. Mit Björn Brunnemann, der bislang zu drei Kurzeinsätzen gekommen ist, dürfte aber dennoch ein ehemaliger Rostocker im St.Pauli-Kader stehen. Er war im Sommer 2007 auf dem Umweg über Cottbus und Erfurt am Hamburger Millerntor gelandet.

Zu den bekanntesten aktuellen Neuzugängen gehören die Stürmer Mario Ebbers (Alemannia Aachen) und Rouwen Hennings (VfL Osnabrück), auch wenn lediglich Ebbers bislang einen der immerhin schon zehn Saisontreffer markieren konnte. Erfolgreichste Torschützen sind mit jeweils drei Saisontoren Filip Trojan und Florian Bruns. Dass die St.Paulianer dafür mit 12 Gegentoren über die zweitschlechteste Abwehr der 2.Bundesliga verfügen, hat auf keinen Fall etwas mit dem neuen Torhüter Mathias Hain zu tun. Der 35jährige Routinier, der die letzten acht Spieljahre auf der Bielefelder Alm zu Hause war, hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er das bisherige Torhüterproblem der Hamburger zu lösen in der Lage sein sollte.

Am vergangenen Freitag beim 1:0 über den TSV 1860 München konnte Mathias Hain sein Gehäuse dann erstmals auch sauber halten und schuf die Grundlage dafür, dass der FC St.Pauli den F.C. Hansa in der Tabelle überflügeln konnte. Zum Nordderby am kommenden Freitag ab 18 Uhr in der Rostocker DKB-Arena gastiert nun also der Tabellenachte beim -neunten.

 

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