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18.01.2010 13:23 Uhr

Fin Bartels: „Wir wissen, wir können jeden Gegner schlagen“

Klein, aber oho…! Diese Aussage über Fin Bartels kann man beruhigt so stehen lassen. Denn der gebürtige Schleswig-Holsteiner ist mit seinen 1,76 Meter zwar kein Riese unter den Fußballern, dafür aber enorm flink und wendig am Ball. Und das hat sich so manches Mal schon äußerst bezahlt gemacht für den F.C. Hansa Rostock.

Hansa-Online sprach mit Hansas Mittelfeldspieler vor dem Rückrundenstart gegen den DSC Arminia Bielefeld (Anstoß am heutigen Montag 20.15 Uhr, DKB-Arena) über die Veränderungen im Kader und seine Zukunftsaussichten.

Hansa-Online: Am (heutigen) Montag geht es wieder los – Rückrundenstart. Wie sieht es im Team aus, sind die Jungs heiß, wieder spielen zu können?

Fin Bartels: Wir sind alle heiß. Es war zwar nur eine kurze Winterpause, aber wir wollen gleich im ersten Spiel unbedingt zeigen, dass wir es besser können als in der Hinrunde.

Hansa-Online: Der Gegner ist Arminia Bielefeld, momentan auf Platz drei der Tabelle. Wie schätz Du sie als Gegner ein?

Fin Bartels: Sie sind mit Sicherheit eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt. Aber wir wissen, dass wir an guten Tagen jeden Gegner schlagen können. Und das werden wir auch gegen Arminia vorhaben.

Hansa-Online: Das letzte Spiel gegen die Arminia habt ihr verloren. Blendet man das vollkommen aus und setzt sich einen Neustart oder wie geht man damit um?

Fin Bartels: Das haben wir jetzt nicht mehr im Kopf. Es ist ja auch schon lange her – fast ein halbes Jahr. Wenn überhaupt, haben wir noch den Sieg gegen Fortuna Düsseldorf im Kopf und gehen mit breiter Brust in dieses Spiel.

Hansa-Online: Du bist gelbgesperrt, kannst also frühestens gegen 1860 München wieder auflaufen. Wie siehst Du deine Chancen dabei zu sein?

Fin Bartels: Ja, wir wollen jetzt natürlich erfolgreich spielen und dann hat der Trainer keinen Grund, die Mannschaft umzustellen. Das Ziel von uns ist erst einmal das erste Spiel zu gewinnen. Dann muss ich mich ins nächste Spiel rein kämpfen. Ihm zeigen, wenn ich zu Einsätzen komme, dass ich auch wieder in die Startelf will.

Hansa-Online: Es gab zuletzt einige Veränderungen im Kader. Siehst Du die Neuzugänge als eine Stärkung für das Team?

Fin Bartels: Das kann man jetzt noch schwer sagen; wir haben zwei Wochen trainiert. Man muss erst mal die nächsten Spiele abwarten, wie sich das entwickelt und wie sie sich an die Liga gewöhnen. Dann kann man sagen, ob sie uns richtig weiterbringen oder nicht. Ich denke, es sind ganz gute Leute. Aber wie gesagt, es ist im Moment schwer einzuschätzen.

Hansa-Online: Im Mittelfeld, wo Du auch spielst, gab es keine Veränderungen. Kann man sich darauf ausruhen, dass man sozusagen nur die „alte“ Konkurrenz dabei hat?

Fin Bartels: Nein, überhaupt nicht. Ich denke, wir haben genug Konkurrenz im Mittelfeld und es geht darum, sich erst mal gegen die „Alten“ durchzusetzen. Wir haben genug Leute, die sich um Plätze streiten und da ist der Konkurrenzkampf auf jeden Fall auch groß.

Hansa-Online: Im Sommer läuft dein Vertrag aus. Gibt es irgendwelche Pläne, hast Du schon etwas ins Auge gefasst?

Fin Bartels: Nein, derzeit noch nicht. Ich will jetzt einfach gut Fußball spielen. Dann wird man sehen, was von Vereinsseite kommt, was man im Sommer macht. Erst einmal will ich Leistung bringen und dann muss man schauen, was dabei herauskommt.

Hansa-Online: Aber wenn das passende Angebot von Hansa käme, würdest Du auch hier bleiben?

Fin Bartels: Ja, ich fühle mich auf jeden Fall wohl hier. Aber solange der Verein kein Angebot macht, kann ich auch nichts machen und man muss schauen, was passiert. Ich will Leistung zeigen und dann gucken wir.

Hansa-Online: Du kommst aus Kiel – hast Du noch Kontakt zu deinem alten Verein?

Fin Bartels: Ja, mit einigen Spielern habe ich noch guten Kontakt. Ich verfolge auch immer alles gut und hoffe jetzt natürlich, dass sie die Klasse halten und da drücke ich auch die Daumen. Natürlich ist das noch eine Herzensangelegenheit, weil ich in Kiel geboren und aufgewachsen bin. Da schaue ich immer mit einem Auge rüber.

Hansa-Online: Dann bedanke ich mich und wünsche dir viel Erfolg für die kommende Zeit.


(Anmerkung: Das Interview wurde bereits am Freitag aufgezeichnet.)

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