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07.02.2008 14:40 Uhr

Frank Pagelsdorf: Der Druck liegt bei Nürnberg

Ausgerechnet vor dem so wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn 1.FC Nürnberg plagen den F.C. Hansa arge personelle Probleme. Mindestens vier Akteure, die in Nürnberg in der Anfangsformation gestanden hätten, fallen aus. Im Sturm fehlt neben dem gesperrten Victor Agali nun auch noch Sebastian Hähnge, den eine Grippe erwischt hat. Während damit klar ist, dass Enrico Kern wieder als Angriffsspitze auflaufen wird, steht Regis Dorn vermutlich vor seinem dritten Saisonspiel in der Startelf.

 

Der Ausfall von Kapitän Stefan Beinlich im defensiven Mittelfeld könnte eventuell durch Kai Bülow kompensiert werden, der nach seiner Verletzungspause in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen ist. Komplizierter dagegen erscheint die Situation in der Innenverteidigung, wo möglicherweise alle drei Brasilianer nicht zur Verfügung stehen. Während Gledson mit hohem Fieber definitiv ausfällt, wird Orestes von einer Hüftprellung geplagt. „Er kann nur langsam laufen, wenn er sprintet, hat er Schmerzen", erklärt Trainer Frank Pagelsdorf, der wohl zudem auf Diego, obwohl dieser nach vierwöchiger Pause wieder mit dem Training begonnen hat, noch nicht bauen kann: „Er hat noch große Probleme beim Schießen", weiß der Hansa-Coach zu berichten. Sollte das Trio tatsächlich komplett ausfallen, müsste nicht nur Tim Sebastian wieder in die Abwehrzentrale zurückkehren, sondern Amateur Assani Lukimya an seine Seite rücken.

 

Von einem Richtung weisenden Spiel will Frank Pagelsdorf am zweiten Rückrundenspieltag noch nicht sprechen: „Dazu ist es sicherlich noch zu früh." Doch auch er weiß um die Chance, die diese Partie bietet: „Es wäre natürlich gut, wenn wir unseren Vorsprung auf die Nürnberger ausbauen könnten." Keinen Zweifel lässt der Rostocker Trainer daran, „dass der Druck für die Nürnberger natürlich größer ist. Sie werden versuchen, uns mit allen Mitteln zu bekämpfen. Da wird am Ende jene Mannschaft die Oberhand behalten, die die meisten Zweikämpfe gewinnt."

Auch wenn Frank Pagelsdorf – nicht zuletzt auch auf Grund der unklaren personellen Lage – sich noch nicht endgültig auf eine taktische Marschroute festgelegt hat, ist für ihn klar: „Es gilt für uns, kühlen Kopf zu bewahren und Durchsetzungsvermögen zu demonstrieren. Und natürlich muss es unser Ziel sein, wieder einmal über 90 Minuten konstant gute Leistungen zu bringen."

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