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13.12.2005 11:01 Uhr

Frank Pagelsdorf zeigt das Wohnzimmer seiner Profis

Wir kennen alle das Ostseestadion. Aber wer hat schon einmal das Wohnzimmer von Frank Pagelsdorf und seinen Profis dort gesehen?
Vor der Kabine in den Katakomben des Stadions steht es dick und deutlich: „Lizenzspielerbereich – Eintritt nur für autorisierte Personen!“
Eintritt also nur für Spieler, Trainer, Funktionsteam und Vorstand.
Erstmals gestattete „Pagel“ den Hansa Sport News jetzt Einblicke in das Wohnzimmer der Profis.
Frank Pagelsdorf: „Was hier nach meiner ersten Trainerstation geschaffen wurde, ist sensationell. Es ist nicht nur das tolle Ostseestadion, was mich fasziniert. Es sind die Bedingungen die wir hier als Mannschaft vorfinden…“
Das Stadion von 1953 gibt es tatsächlich nicht mehr. Lediglich ein Findling mit einer Tafel in der Kopernikusstadion erinnert an alte Zeiten…
Noch bevor in ganz Deutschland die Bundesligisten ihre Stadien mit Blick auf die WM 2006 aufrüsteten, hatte der F.C. Hansa die Finanzierung für das neue Stadion in Sack und Tüten und Präsident Eckhardt Rehberg am 2. April 2000 die Grundsteinlegung für die neue Arena vorgenommen. In der sensationellen Bauzeit von nur 16 Monaten erlebte das rekonstruierte Ostseestadion zum Heimspielstart am 4. August 2001 seine sportliche Einweihung.
Hansa-Stürmer Toni Di Salvo kam  damals gerade vom Champions-League-Sieger FC Bayern München und staunte: „Bestes   Bundesliganiveau! Hier herrscht von der Akustik eine gigantische Atmosphäre, die jeden Spieler anmacht. Die   Fans bringen unheimlich was rüber. Und die Kabine erst: Top, Weltklasse! Vom Kühlschrank bis zur Kaffeemaschine alles da, auch der Besprechungsraum. Und größer als im Olympiastadion. Sauna, Physiotherapie und Kraftraum sind teilweise schon besser. Von den  Aufenthaltsräumen gibt es keine Unterschiede. Vielleicht eins: Die Wäschekammer. In München gibt's für die dreckigen  Klamotten einen Schacht. In Rostock putze ich wieder selber die Töppen. Aber damit habe ich kein  Problem. Hier ist alles genauso professionell wie in München - vom Bus bis zum Zeugwart.“
Tatsächlich: Das neue Ostseestadion bietet heute seinen Lizenzspielern allerhöchstes Bundesliganiveau. Vier Großraumkabinen, ein Aufenthaltsraum mit Küche, ein großer Bereich für die Physiotherapie, ein Kraftraum mit 26 neuen Trainingsmaschinen, ein Wellnes-Bereich sowie Ruheräume stehen den Hansa-Profis zur Verfügung.
Cheftrainer Frank Pagelsdorf: „Als ich das erste Mal Trainer von Hansa war, lebten wir mit der Mannschaft noch in dunklen, muffigen Räumen, da marschierten sogar Nagetiere durch die Flure. Das wurde nach und nach saniert. Aber das war kein Vergleich mit dem Heute. Jetzt haben wir eine Mannschaftskabine, die  ist 100 Quadratmeter groß. Allein 1.000 Quadratmeter stehen dem Team für Training und Regeneration zur Verfügung. Der Wellness-Bereich ist 60 m² groß, umfasst Sauna, Entspannungs-, Therapie- und Tauchbecken. Das ist schon optimal und da macht es Spaß, jeden Tag ins Stadion zu kommen…“
Kapitän Renè Rydlewicz kann dies bestätigen: „Wir haben hier ein absolut großartiges Umfeld, da kann man sich wirklich wohl fühlen und das verpflichtet auch zum Erfolg.“ Natürlich wollen Pagel, Toni und Rydle noch mal ins Oberhaus des Fußballs zurück. Schließlich herrschen hier im Ostseestadion ja schon erstklassige Bedingungen…

 

 

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