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24.11.2009 13:17 Uhr

FSV Frankfurt muss gegen Hansa auf Gledson verzichten

Mit neun Punkten nach 13 Spieltagen findet sich der FSV Frankfurt aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder und gehört somit zu jenen Mannschaften, die bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.

So ungewöhnlich ist es allerdings auch wieder nicht, dass die Frankfurter eine schwache Hinrunde spielen. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatten sie sogar nur acht Punkte auf dem Konto, bildeten seinerzeit das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga und hatten vier Punkte Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz. Erst mit einer relativ guten Rückrunde rollten die Hessen das Feld von hinten auf und schafften den Klassenerhalt sogar noch auf dem direkten Weg.

Derzeit sind es drei Punkte Rückstand auf Relegationsrang 16 – daran hat auch der zurückliegende Spieltag nichts geändert. Zwar gewannen die Frankfurter – nach zuvor sechs Niederlagen in den ersten sechs Auswärtsspielen der laufenden Saison – am vergangenen Sonnabend bei Rot-Weiß Oberhausen mit 3:1, doch da mit TuS Koblenz, 1860 München und dem F.C. Hansa alle drei unmittelbar vor ihnen platzierten Mannschaften ebenfalls dreifach punkteten, hat sich an der Situation im Tabellenkeller kaum etwas geändert.

Trotz der drei Auswärtstore in Oberhausen verfügen die Frankfurter weiterhin nur über den zweitschwächsten Angriff der Liga, denn an den ersten 12 Spieltagen konnten sie nur acht Treffer markieren. Die Hälfte davon erzielte Stürmer Matias Esteban Cenci, der auch schon zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison mit vier Torerfolgen bester FSV-Schütze war. Der 31jährige Argentinier mit italienischem Pass ist einer der wenigen FSV-Akteure, die dem Kader auch in dieser Saison noch angehören.

Immerhin 18 Neuzugänge – so viele wie kein anderer Zweitligist in Deutschland – hatte Teamchef Tomas Oral im Sommer verpflichtet, zudem wechselte Mitte Oktober auch noch der bis dato vereinslose Stürmer Sanibal Orahovac an den Bornheimer Hang. Zu diesem Zeitpunkt hieß der Trainer allerdings schon Hans-Jürgen Boysen, der von Nachbar Kickers Offenbach über den Main wechselte, als Tomas Oral nach dem 1:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern völlig überraschend zurückgetreten war.

Zu den neuen Spielern im FSV-Dress gehört auch der in Rostock noch bestens bekannte Brasilianer Gledson. Doch der Innenverteidiger muss am Freitag (18.00 Uhr) gegen den F.C. Hansa zuschauen, weil er in Oberhausen seine fünfte Gelbe Karte gesehen hat. Ein ehemaliger Rostocker wird dennoch in der Startelf der Frankfurter stehen, denn Patric Klandt hütete eineinhalb Jahre lang das Tor der Hansa-Amateure, bevor er im Januar 2008 wieder in seine Heimatstadt wechselte.

Mit dem FSV Frankfurt stieg Klandt wenige Monate später in die 2. Bundesliga auf und ist auch heute noch die Nummer eins der Hessen. Und dies, obwohl er mit seiner Mannschaft in dieser Saison schon 26 Gegentore kassiert hat – so viele wie kein anderer Zweitligist. Doch zuletzt schien sich die Hintermannschaft gefestigt zu haben, kassierte sie in den zurückliegenden drei Punktspielen doch nur noch zwei Gegentore.

Und auch insgesamt scheinen die Frankfurter langsam auf dem Vormarsch zu sein. An den vergangenen vier Spieltagen gegen 1860 München (3:2), bei Union Berlin (0:1), gegen Bielefeld (0:0) und in Oberhausen (3:1) wurden immerhin sieben der insgesamt neun Punkte eingefahren.

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