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24.09.2009 11:34 Uhr

Fürther kommen als Pokal-Achtelfinalist nach Rostock

Würde man eine Tabelle der vergangenen zwölf Spielzeiten der 2. Fußball-Bundesliga erstellen, gäbe es mit der SpVgg Greuther Fürth einen einsamen Spitzenreiter. Seit dem Aufstieg im Jahre 1997 landeten die „Kleeblätter“ regelmäßig auf einem einstelligen Tabellenplatz, konnten aber dennoch nie den Aufstieg in die höchste Spielklasse realisieren. Zuletzt schienen sie den fünften Platz abonniert zu haben:  In den vergangenen neun Spielzeiten belegten die Fürther sieben Mal diesen Rang.

Diesem Level hinken die Fürther nach den ersten sechs Spieltagen der laufenden Saison noch etwas hinterher, denn nach einem wechselhaften Start finden sie sich mit der ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang acht wieder. Nach der 1:2-Niederlage zum Auftakt in Kaiserslautern gab es zu Hause einen 4:0-Kantersieg über den FSV Frankfurt. Danach wurde in Cottbus ein 3:1-Auswärtserfolg gefeiert, bevor man sich eine Woche später Arminia Bielefeld daheim mit 2:4 geschlagen geben musste. Es folgte eine 1:3-Niederlage bei 1860 München, die schließlich zu Hause wieder mit einem Torfestival beantwortet werden konnte.
Im dritten Heimspiel der laufenden Saison feierten die Fürther am vergangenen Sonnabend ihren zweiten 4:0-Sieg in dieser Saison.

Der Tabellenvierte Rot-Weiß Oberhausen wurde regelrecht aus dem Playmobilstadion geschossen, wobei sich ausgerechnet der Ex-Oberhausener Christopher Nöthe als bester Torschütze auszeichnete. Dem Neuzugang gelang das 2:0 und 3:0, womit er insgesamt schon fünf Saisontore erzielt hat und auf Platz zwei der Torschützenliste der 2. Bundesliga rangiert. Sein Sturmpartner Sami Allagui, in der Vorsaison mit 15 Treffern bester Torschütze der Mannschaft, hat auch schon wieder drei Saisontore markiert und damit ebenfalls großen Anteil daran, dass die Fürther nach dem FC St. Pauli den zweitbesten Angriff der 2. Bundesliga stellen.

Auch im DFB-Pokal ist die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann noch vertreten. Durch einen 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung am Dienstag bei Rot-Weiß Ahlen, den der erst in der 111. Minute eingewechselte Müller praktisch mit dem Schlusspfiff sicherstellte, erreichten die Franken das Achtelfinale und dürfen nun auf ein attraktives Los hoffen.

Zunächst gilt die Konzentration jedoch wieder der 2. Bundesliga, in der sie erneut oben mitspielen wollen. Dazu sollen auch die zahlreichen Neuzugänge ihren Beitrag leisten, von denen am vergangenen Spieltag mit Christopher Nöthe, Kim Falkenberg (kam ebenfalls von Rot-Weiß Oberhausen), Edgar Prib (eigener Nachwuchs), Youssef Mokhtari (FSV Frankfurt) sowie den eingewechselten Dani Schahin (Hamburger SV) und Stephan Fürstner (Bayern München) immerhin ein halbes Dutzend auf dem Platz standen.

Normalerweise hätte auch Mirko Hrgovic, der erst während der Saisonvorbereitung von Dinamo Zagreb verpflichtet wurde,  gegen Oberhausen mitgespielt, doch der kroatische Verteidiger sah in München die Rote Karte und ist auch in Rostock noch gesperrt. Nicht eingesetzt werden können am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr in der DKB-Arena zudem Stürmer Dani Schahin, der mit der deutschen U20-Auswahl bei der WM in Ägypten weilt, sowie Christian Rahn. Der einzige Ex-Hanseat im Kader der Gäste muss aufgrund eines Knorpelschadens weiterhin pausieren.

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