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24.09.2013 14:35 Uhr

Gegnerporträt: Am Freitag gastiert der F.C. Hansa beim MSV Duisburg

Wie der F.C. Hansa verfügt auch der MSV Duisburg nach zehn Spieltagen der 3. Liga über eine ausgeglichene Bilanz. Vier Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen stehen zu Buche und damit  in der Tabelle Rang 11, unmittelbar vor dem F.C. Hansa. Die Duisburger verfügen über die um zwei Treffer bessere Tordifferenz, denn sie haben – eine Woche vor den Hanseaten – „nur“ 0:4 gegen den SV Darmstadt 98 verloren.

Wie man so eine Schlappe wegstecken kann, hat der MSV am vergangenen Sonnabend gezeigt, als er einen 1:0-Auswärtssieg in Kiel folgen ließ. Dabei profitierte man allerdings auch vom frühen Führungstreffer durch Pierre de Wit, der schon nach zwölf Minuten einen Freistoß direkt verwandelt hatte, sowie der Tatsache, dass man nach dem gleichzeitigen Platzverweis gegen den Kieler Gebers anschließend in Überzahlspiel spielen konnte. So beendeten die Duisburger eine kleine Durststrecke von zuvor drei Niederlagen in Serie, denn auch gegen Dortmund II (1:2) und in Wiesbaden (0:2) war verloren worden.

Nach dem 3:1-Auswärtssieg am sechsten Spieltag in Erfurt hatte der MSV noch Rang 5 belegt und es sah danach aus, als sollten die Duisburger um den Wiederaufstieg mitspielen können. Die vergangene Saison hatten sie in der 2. Bundesliga eigentlich auf Rang 11 beendet und sich damit sportlich für die 25. aufeinanderfolgende Saison im Profi-Fußball qualifiziert. Doch wegen des fehlenden Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verweigerte der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes dem MSV am 29. Mai 2013 die Lizenz für die Zweitligasaison 2013/14.

Der neue Trainer Karsten Baumann musste für den Neubeginn in der 3. Liga zahlreiche Neuzugänge in die Mannschaft integrieren, zu denen auch Stürmer Kingsley Onuegbu gehört. Der 27-jährige Nigerianer, der zuletzt drei Jahre in Fürth unter Vertrag stand, hat an den ersten zehn Spieltagen noch keine einzige Minute verpasst. Im bisherigen Saisonverlauf erzielte er schon sechs Tore und zeichnet damit für mehr als die Hälfte aller MSV-Treffer (11) verantwortlich. Doch auch, wenn Onuegbu nicht selbst traf, war er an fast allen MSV-Toren beteiligt und zuletzt auch Vater des Sieges in Kiel. Als er allein auf das gegnerische Tor zulief, konnte er nur auf Kosten einer Roten Karte gestoppt werden. Der MSV-Stürmer holte also den Freistoß, der zum Siegtreffer führte, heraus und sorgte gleichzeitig für das Überzahlspiel in den verbleibenden 78 Minuten. Die 1:0-Führung wurde über die Zeit gerettet, so dass man mit neuem Rückenwind in das Heimspiel am kommenden Freitag gegen den F.C. Hansa gehen kann.

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