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26.09.2012 17:57 Uhr

Geldstrafe - Hansa Rostock muss 10.000 Euro bezahlen

Der F.C. Hansa Rostock wurde vom DFB-Kontrollausschuss mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt.
Das Sportgericht ahndete damit das Abbrennen von Pyrotechnik im Rostocker Fanblock vor Beginn der Drittliga-Partie beim SV Darmstadt 98 am 26. August 2012.

In dem Sportgerichtsurteil wurde darauf abgestellt, dass vor Spielbeginn zahlreiche Bengalische Feuer gezündet worden sind. Weiter heißt es in der Urteilsbegründung, dass dabei einige dieser Bengalischen Feuer in den Innenraum sowie in Richtung der vor dem Block im Innenraum postierten Ordner geworfen wurden. 

Dem ursprünglichen Antrag des Kontrollausschusses hatte der F.C. Hansa Rostock nicht zugestimmt und angesichts der umfangreichen präventiven Arbeit des Vereins eine Reduzierung der Geldstrafe beantragt.

Daraufhin berücksichtigte das Sportgericht zu Gunsten des F.C. Hansa, dass der Verein die Vorfälle bedauert und sich ausdrücklich vom Einsatz von Pyrotechnik distanziert. Ferner erkennt der DFB auch an, dass der Verein bereits umfangreiche Investitionen finanzieller und personeller Art für die Präventivarbeit erbringt.

Bedingt durch das Eintreten der Rechtskraft dieser Entscheidung, stellt das Sportgericht mit Zustimmung des Kontrollausschusses die folgenden Verfahren gegen den F.C. Hansa Rostock ein:

1. Vorkommnisse während des Spiels zwischen dem SC Preußen Münster und dem F.C. Hansa Rostock am 8. August 2012 in Münster (vor Beginn der 2. Halbzeit wurden im Rostocker Fanblock Rauchbomben gezündet);

2. Vorkommnisse während des Spiels zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem F.C. Hansa Rostock am 16. September 2012 in Heidenheim (aus dem Rostocker Fanblock wurde ein pyrotechnischer Gegenstand auf das Spielfeld und ein weiterer Gegenstand in Richtung Eckfahne geworfen);

3. Vorkommnisse während des Spiels zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem Halleschen FC am 23. September 2012 in Rostock (aus dem Hallenser Fanblock wurden mehrere bengalische Feuer und Knallkörper gezündet).

Der F.C. Hansa Rostock hat diesem Urteil zugestimmt.

 

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