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10.06.2011 19:42 Uhr

Gemeinsam für die Region: F.C. Hansa Rostock und Universität Rostock

Können ein Profi-Fußballclub und eine Universität kooperieren? Wo sind die Berührungspunkte jenseits von schweißtreibenden Sprints auf dem Rasen und bei der Prüfungsvorbereitung? Wo liegen die gemeinsamen Interessen? Was auf den ersten Blick verwundert, ist schon auf den zweiten sehr einleuchtend. „Der F.C. Hansa Rostock und die Universität Rostock sind zwei der ganz starken Marken der Region", sagt Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. „Uns verbinden Werte wie Wettbewerb, Weltoffenheit und eine starke regionale Verwurzelung", so Schareck weiter. „Wir wollen gemeinsam zur sichtbaren Stärkung des Standortes Mecklenburg-Vorpommern beitragen und Zeichen setzen für Toleranz, Leistung und Fairness", sagt der Vorstandsvorsitzende des F.C. Hansa Rostock e.V., Bernd Hofmann. Fußballclub und Universität eint die gemeinsame Verantwortung für die Region.

Dazu bieten sich viele Handlungsfelder an, die schon in der nächsten Zeit zu konkreten gemeinsamen Aktionen führen werden. So ist daran gedacht, bei öffentlichen Veranstaltungen gemeinsam aufzutreten und sich zum Beispiel bei der Saisoneröffnung zur neuen Spielzeit des F.C. Hansa, auf dem traditionellen Campus-Tag, bei Tagen der offenen Tür oder dem Family-Day mit eigenen Infoständen beim Partner zu präsentieren. Dazu gehört auch das gemeinsame Besetzen öffentlicher Diskussionsfelder, die gut sichtbar im Stadion bei Heimspielen des F.C. Hansa und auf den Campusflächen der Universität auf Bannern, Fahnen, Leuchttafel etc. öffentlich kommuniziert werden sollen. Kooperieren werden die Universität Rostock und der F.C. Hansa Rostock auf den Gebieten der Aus- und Fortbildung, bei der Aneignung von sozialen Handlungskompetenzen, der Persönlichkeitsentwicklung und der Kommunikation.

Um fußballinteressierten Studierenden an der Universität Rostock, deren Besuch von Heimspielen des FCH meist am schmalen Geldbeutel scheitert, ein Ticket für die DKB-Arena erschwinglicher zu machen, wird es wieder Rabattaktionen nur für Studierende geben, kündigt der Vorstand des FC Hansa an. „Das ist ein attraktives Angebot, mit dem wir außerdem die Heimmacht des Clubs stärken, die wir in den schweren Spielen der Zweiten Liga gut gebrauchen können", so Bernd Hofmann. „Ich bin sicher, dass für viele Studierende der F.C. Hansa ein ganz fester Bestandteil der Wochenendplanung werden wird", meint auch Christian Berntsen, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Universität Rostock.

Dass an der Universität Rostock und dem Universitätsklinikum, inklusive Studierende, ca. 20.000 Menschen tätig sind und in der DKB-Arena oft 20.000 Fans die Spieler des F.C. Hansa anfeuern, ist sicher ein Zufall, aber er verrät etwas über die Größenordnungen mit denen beide Partner operieren. Und diese Zahlen machen noch etwas deutlich: wer soviel Menschen vereint, trägt schon allein deshalb eine besondere Verantwortung für die Region.

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