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26.06.2012 13:54 Uhr

Gemeinsam Stark: Task-Force koordiniert Unterstützung für den FCH

Um der Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen des F.C. Hansa Rostock künftig noch effektiver und nachhaltiger begegnen zu können, arbeitet der Verein seit Jahresbeginn 2012 im Rahmen einer Task-Force noch enger als zuvor mit zahlreichen staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen zusammen.

Bereits zum vierten Mal traf sich der Vorstand des Vereins mit leitenden Mitarbeitern des Innenministeriums, der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, der Bundespolizei (Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt), der Polizeiseelsorge, der Staatsanwaltschaft Rostock, des Oberlandesgerichtes, der Hansestadt Rostock, der Universität Rostock, des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und des kommunalen Fanprojektes in der Geschäftsstelle des F.C. Hansa Rostock.

Gemeinsames Ziel aller Teilnehmer ist es, bei der Lösung des deutschlandweiten Problems zunehmender Gewalt innerhalb und außerhalb von Fußballstadien noch enger zusammenzuarbeiten und den Vorstand des F.C. Hansa Rostock bei der Wahrnehmung seiner Verantwortung zu beraten und zu unterstützen.

So sollen die vielfältigen und nachhaltigen Präventionsaktivitäten des Vereins und anderer Akteure künftig noch besser vernetzt werden.
Im Mittelpunkt steht dabei, dass die wenigen Gewalttäter, die unter dem Deckmantel des Fußballs Straftaten begehen, schnellstmöglich zur Verantwortung gezogen und durch die Gesellschaft ausgegrenzt werden.
 
Um der Präventionsarbeit neue Impulse zu verleihen, begann die Universität Rostock gemeinsam mit dem Kommunalen Präventionsrat der Hansestadt Rostock kürzlich eine wissenschaftliche Studie zum Thema "Gewaltprävention im Umfeld des F.C. Hansa Rostock". Auf der Basis einer Studie in Schulen, Jugendeinrichtungen und in der Fanszene soll daraus eine Kampagne unter dem Namen "Gewalt ist uncool" entstehen. In diesem Zusammenhang werden auch Kontakte zum gerade gegründeten Institut für Fankultur in Würzburg geknüpft, um Erfahrungen im nationalen und internationalen Maßstab für die Arbeit in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern zu nutzen.

Des Weiteren hat sich eine Arbeitsgruppe der Task-Force unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie Gewalttäter noch schneller erkannt und zur Verantwortung gezogen werden können. In diesem Zusammenhang berichtete die Staatsanwaltschaft Rostock auch über das eingerichtete „Sonderdezernat Fußball“.
Außerdem informierte das Polizeipräsidium Rostock über den Aufbau einer neuen Fachdienststelle, die sich künftig ausschließlich der Bearbeitung von Straftaten rund um das Fußballgeschehen widmen wird. Bereits zum Beginn der kommenden Saison soll damit eine verbesserte Zusammenarbeit gewährleistet werden, um koordiniert und landesweit gegen Gewalttäter vorgehen zu können.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit unserem Hilfegesuch im vergangenen Jahr bei vielen Institutionen und Behörden Gehör gefunden haben. Die letzten sieben Monate haben gezeigt, dass unsere Strategie schon erste Früchte trägt und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock.

Die beschriebenen Projekte sind eine Auswahl von vereinbarten gemeinsamen Aktivitäten und belegen, dass sowohl die mittelfristige Gewaltprävention als auch das schnelle, konsequente Vorgehen gegen Gewalttäter im Fußballumfeld Themen der Task-Force sind.

Ganz nach dem Motto:
Gemeinsam Stark: Task-Force koordiniert gesamtgesellschaftliche Unterstützung für den F.C. Hansa Rostock

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