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21.10.2005 14:06 Uhr

Gibt weiterhin den Hansa-Takt vor: René Rydlewicz.

Hansakapitän René Rydlewicz war in den letzten Begegnungen immer einer der besten Spieler im Trikot der Hanseaten. Im „Kicker“ äußert er sich zur aktuellen Situation beim FC Hansa und zum Trainer Frank Pagelsdorf.

kicker:  Seit fünf Spielen ist der FC Hansa unbesiegt und in der Tabelle bis auf Platz zwölf hochgeklettert. Wie sieht das Erfolgsgeheimnis aus, Herr Rydlewicz?
René Rydlewicz:  Die Mannschaft findet immer besser zueinander, außerdem haben wir uns gerade in der Defensive verbessert.

kicker:  Auffällig ist, dass die Zahl der Gegentore seit der Verpflichtung Gledsons abgenommen hat. Gibt es da einen Zusammenhang?
Rydlewicz:  Ich denke schon. In kurzer Zeit ist er ein sehr wichtiger Spieler geworden. Er hat alles, was man braucht, ist schnell, technisch gut, kopfballstark. Sicherlich war das ein guter Einkauf.

kicker:  Was zeichnet die Arbeit von Trainer Frank Pagelsdorf aus?
Rydlewicz:  Er weiß, was er will.

kicker:  Soll heißen?
Rydlewicz:  Er hat seine Vorstellungen und zieht diese durch.

kicker:  Pagelsdorf gilt als Schweiger. Auch der Mannschaft gegenüber
Rydlewicz:  Er redet im Allgemeinen nicht viel, macht kurze und klare Ansagen. Aber es kommt nicht darauf an, wie viel man redet, sondern auf das, was man sagt.

kicker:  Junge Spieler wie Bülow oder Pohl haben sich gut entwickelt. Welches von den Talenten hat Sie am meisten überrascht?
Rydlewicz:  Ich bin von allen begeistert! Sie wollen unbeding etwas erreichen, das macht Spaß.

kicker:  Spaß scheint es auch Ihnen zu machen. Seit Beginn der Saison präsentieren Sie sich in einer sehr guten Form. Warum?
Rydlewicz:  Weil ich körperlich fit bin, die Mischung in der Mannschaft stimmt, das Klima sehr gut ist. Alle wollen gut trainieren, Erfolg haben.

kicker:  War das in der vergangenen Saison nicht der Fall?
Rydlewicz:  Nein, nicht bei jedem. Nicht alle waren stolz, für Hansa zu spielen. Deswegen war es gut, dass konsequent der Umbruch vollzogen wurde

kicker:  Ihr Vertrag läuft zum Saisonende aus. Wann verlängern Sie?
Rydlewicz:  Wenn mich jemand fragt.

kicker:  Im Sommer werden Sie 33, wird das der letzte Vertrag?
Rydlewicz:  Nein, ich würde gerne so lange wie möglich spielen, vielleicht, bis ich 38 Jahre alt bin. Wichtig ist es allerdings, dass es Sinn macht. Ich will nicht erleben, dass die Jungen mal sagen, "jetzt müssen wir den Rydlewicz durchschleppen".

kicker:  Glauben Sie, noch einmal in die Bundesliga zurückzukehren?
Rydlewicz:  Ich habe 273 Bundesligaspiele, die 300 will ich auf jede Fall voll machen.

 

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