Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

07.03.2013 13:42 Uhr

Hallescher FC mit fünf Neuzugängen im Aufwärtstrend

Wenn der F.C. Hansa am kommenden Sonntag beim Halleschen FC gastiert, handelt es sich bereits um das 25. Meisterschafts-Gastspiel bei den Saalestädtern. Dennoch sind seit dem letzten Auswärtsspiel beim HFC bereits mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, denn nach der Oberliga-Saison 1990/91 gehörten beide Mannschaften nicht mehr der gleichen Spielklasse an. Obwohl die Hallenser die letzte DDR-Meisterschaft noch auf Rang 4 beendeten und in der Saison 1991/92 am UEFA-Cup-Wettbewerb teilnahmen, begann anschließend eine steile Talfahrt des HFC. Schon in der Spielzeit 1995/96 gehörte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt nur noch der damals fünfklassigen Verbandsliga Sachsen-Anhalt an.

Erst im neuen Jahrtausend ging es langsam wieder aufwärts mit dem Halleschen FC, dem nach zwölf Jahren in der Viertklassigkeit im vergangenen Sommer der Aufstieg in die 3. Liga gelang. Dort deutete sich allerdings schon frühzeitig an, dass es für die Mannschaft von Trainer Sven Köhler wohl nur um den Klassenerhalt gehen kann. Nachdem es auch im ersten Heimspiel nach der Winterpause nur zu einem 1:1 unentschieden im Kellerduell mit den Stuttgarter Kickers reichte, reagierte man noch einmal und verpflichtete mit Toni Leistner von Dynamo Dresden den fünften Winter-Neuzugang. Bereits vor dem Auftakt der Rückrundenvorbereitung hatte man mit Ex-Hanseat Björn Ziegenbein, Daniel Ziebig (Energie Cottbus) sowie den beiden Finnen Kristian Kojola (IFK Mariehamn) und Timo Furuholm (Fortuna Düsseldorf) vier Spieler an die Saale gelotst, die sich als echte Verstärkungen entpuppen sollten.

Am vergangenen Sonntag stand das neue Quintett zum wiederholten Male komplett in der Startelf. Beim 2:1-Auswärtssieg in Darmstadt erzielte Fortuna-Leihgabe Timo Furuholm mit dem 1:1-Ausgleich bereits seinen dritten Treffer im HFC-Trikot, bevor Dennis Mast in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss noch der Siegtreffer gelang. So kamen die Hallenser zum vierten vollen Erfolg im fünften aufeinander folgenden Spiel. Auch in Unterhachung (3:1) sowie zuhause gegen Babelsberg (1:0) und Chemnitz (2:0) hatte man gewonnen, nur in Münster (0:2) gab es keine Punkte. Während der HFC Ende Januar noch auf Rang 18 stand, hat er sich inzwischen auf den zehnten Platz verbessert und aktuell zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone.

Nach dem aktuellen Aufschwung dürfte es selbst für den Hallenser Mannschaftskapitän nicht einfach werden, wieder in die Mannschaft zurückzukehren. Nach dreimonatiger Verletzungspause gab der Ex-Rostocker Maik Wagefeld am vergangenen Wochenende in der zweiten Mannschaft des HFC sein Comeback und dürfte natürlich heiß darauf sein, im Traditionsduell gegen seinen ehemaligen Verein am kommenden Sonntag mitwirken zu können. Der Anpfiff erfolgt am Sonntag um 14 Uhr im Erdgas-Sportpark, wo die Zuschauer zwischenzeitlich sechs Monate lang auf einen Heimsieg ihrer Mannschaft warten mussten. Doch auch die Durststrecke von vier Unentschieden und fünf Niederlagen im eigenen Stadion wurde nach dem personellen Umbau der Mannschaft überwunden. Es dürfte also nicht einfach werden für die Hanseaten, an die gute Bilanz aus alten Zeiten anzuknüpfen. Von den 24 Oberliga-Auswärtsspielen zwischen 1958 und 1991 wurden nur sieben beim HFC bzw. dessen Vorgängervereinen verloren.

Die aktuelle Begegnung zwischen dem Halleschen FC und dem F.C. Hansa wird am Sonntag vom Mitteldeutschen Rundfunk auf mdr.de und natürlich im Hansa Faradio live im Internet übertragen. Hansa-Fans, die selbst zum Spiel nach Halle anreisen, beachten bitte die folgenden Anreiseinformationen:

Für Fans, die mit PKW anreisen, gibt es einen kostenfreien Parkplatz gegenüber der
Mannheimer Straße in Halle-Süd. Für Nutzer von Navigationsgeräten bitte den Straßennamen – Anglerstraße - eingeben! Die Anfahrtsstrecke von der BAB 9, Autobahnabfahrt B 100 Landsberg über Halle-Peißen bis zum Parkplatz ist der beigefügten Skizze zu entnehmen. Von dort aus ist ein kostenloser Bustransfer zum ERDGAS Sportpark und zurück gewährleistet.

Zurück