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21.05.2011 17:47 Uhr

Hansa-A-Junioren verlieren Endspiel im Elfmeterschießen

Die A-Junioren des F.C. Hansa haben das Endspiel um den DFB-Pokal denkbar knapp verloren. Vor 1873 Zuschauern in Berlin trennen sie sich nach 90 Minuten von der gleichaltrigen Vertretung des SC Freiburg 2:2 Unentschieden. Das anschließende Elfmeterschießen wird jedoch mit 3:5 verloren.

Die erste Torchance haben die Hanseaten nach sechs Spielminuten, als sich Davis Klak den Ball mit der Brust selbst noch einmal vorlegt, ihn beim Schussversuch aus der Drehung dann aber nicht mehr voll trifft und das Freiburger Gehäuse knapp verfehlt. Auf der Gegenseite kann Hansa-Keeper Johannes Brinkies einen Ginter-Kopfball aus Nahdistanz glänzend parieren (11.), doch mit ihrer zweiten Gelegenheit gehen die Freiburger dann in Führung. Ein Volleyschuss von Marvin Hezel aus halblinker Position schlägt genau im rechten unteren Eck zum 1:0 ein.

Für den F.C. Hansa ist es wieder Davis Klak, der halblinks in den Strafraum eindringt, bevor ihm der Freiburger Tim Albutat im letzten Moment den Ball vom Fuß spitzelt (21.). Johannes Brinkies kann sich erneut auszeichnen, als er einen Schulz-Schuss aus kurzer Entfernung pariert (26.). Und die nächste Chance zum Ausgleich bietet sich Sargis Adamyan, der einen langen Ball aus der eigenen Hälfte kurz vor dem Strafraum direkt verwandeln will, das Leder aber über das Tor schießt (35.).

Als Adamyan eine Minute später im Strafraum zu Fall kommt, fordern die Hanseaten einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Florian Steuer lässt weiterspielen. Wenig später ist es Edisson Jordanov, der halbrechts von der Strafraumgrenze abzieht. Der Freiburger Torhüter muss den scharf getretenen Ball nach vorn abprallen lassen, wo Sargis Adamyan ihn allerdings nicht richtig trifft, so dass der Nachschuss in hohem Bogen über das Tor geht (41.). Dies bleibt auch die letzte Chance vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel drücken zunächst die Hanseaten auf das gegnerische Tor, doch die erste klare Chance haben die Freiburger per Konter. Ein Schuss von Sandro Knap streicht knapp am rechten Pfosten vorbei (49.). Und dann kommen wieder die Hanseaten, zunächst mit einem tollen Solo von Tom Weilandt, der erst im letzten Moment vom Bal getrennt wird (51.). Nach einem Jordanov-Freistoß von rechts platziert Pelle Jensen einen Kopfball genau unter die Latte, wo ihn der Freiburger Keeper mit den Fingerspitzen von ablenken kann (55.).

Ein schneller Angriff durch die Mitte sorgt für die nächste Hansa-Chance. Davis Klak spielt den Ball genau in den Lauf von Tom Weilandt, dessen Schuss Torhüter Schwolow glänzend parieren kann (57.). Nach einem weiteren Jordanov-Freistoß steigt Tommy Grupe am höchsten, köpft aber links am Tor vorbei (60.). Der eingewechselte Nils Quaschner trifft aus spitzem Winkel das rechte Außennetz doch eine Minute später wird die Aufholjagd der Hanseaten endlich belohnt. Nach einer Adamyan-Flanke von der linken Seite trifft Ben Zolinski per Kopf zum 1:1 Ausgleich.
Die Freude der rund 1500 mitgereisten Hansa-Fans währt allerdings nur sieben Minuten. Dann dringt der eingewechselte Amir Falahen von rechts in den Strafraum ein und bringt die Freiburger per Flachschuss ins lange Eck erneut in Front. Die erste Ausgleichschance haben die Hanseaten wieder nach einem Jordanov-Freistoß, doch diesmal ist es ein Pfingstner-Kopfball, der sein Ziel knapp verfehlt (82.).
Die Hanseaten drängen weiter auf den Ausgleich und auch Torhüter Johannes Brinkies ist bei einem Jordanov-Freistoß zwischenzeitlich mit im gegnerischen Strafraum. Dieser bringt zwar nichts ein, doch dafür fällt in der Nachspielzeit noch der hoch verdiente Ausgleich. Edisson Jordanov dringt von links in den Strafraum ein und flankt hoch auf der Kopf des eingewechselten Hannes Uecker, der sich diese Chance nicht entgehen lässt. Beim Stand von 2:2 wird die Partie abgepfiffen und es muss ein sofortiges Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Vom Strafstoßpunkt gehen die Freiburger immer in Führung, bevor Sargis Adamyan und Tommy Grupe zunächst jeweils den Ausgleich markieren können. Zum Pechvogel avanciert dann Tom Weilandt, der mit dem dritten Elfmeter am Freiburger Torhüter Schwolow scheitert. Nils Quaschner verkürzt zwar noch einmal auf 3:4, doch als auch der fünfte Freiburger Schütze verwandelt, muss der letzte Rostocker Schütze nicht mehr antreten.

Torfolge: 0:1 Hezel (16.), 1:1 Zolinski (70.), 1:2 Falahen (77.), 2:2 Uecker (90.+2)
F.C. Hansa: Brinkies – Bremer, Pfingstner (83. Uecker), Jensen, Kemsies – Zolinski, Grupe – Jordanov, Adamyan – Weilandt – Klak (63. Quaschner)

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