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19.05.2011 11:03 Uhr

Hansa-A-Junioren wollen in Berlin den DFB-Pokal gewinnen

Den A-Junioren des F.C. Hansa steht knapp ein Jahr nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft erneut ein absoluter Höhepunkt bevor. Nach dem 1:0 Endspielsieg bei Bayer 04 Leverkusen am 27. Juni 2010, durch den der Meistertitel zum ersten Mal überhaupt an einen Verein aus dem Bereich des NOFV ging, können die Hanseaten nun das „Double mit Verspätung“ perfekt machen. Am kommenden Sonnabend ab 15.30 Uhr stehen sie im A-Junioren-Finale um den DFB-Pokal und könnten erstmals auch diesen Titel an die Küste holen. Im Amateurstadion des Berliner Olympiaparks treffen die Rostocker auf den SC Freiburg.
Die Breisgauer zählen seit mehreren Jahren konstant zu den besten deutschen A-Junioren-Mannschaften, standen in den vergangenen fünf Jahren immerhin dreimal in großen Endspielen und blieben dabei ausnahmslos siegreich. Den DFB-Pokal gewannen sie 2006 durch einen 4:1 Finalsieg über den Karlsruher SC und drei Jahre später noch einmal im Endspielkrimi gegen Borussia Dortmund. Nach einem 2:2 nach Verlängerung gewannen die Freiburger das Elfmeterschießen mit 6:5 und holten die Trophäe damit zum zweiten Mal nach Südbaden. Im Jahre 2008 hatte sich der SC Freiburg durch einen 2:0 Endspielsieg beim VfL Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft sichern können.

In Wolfsburg gastierten die Freiburger A-Junioren auch vor einem Monat wieder, als sie sich mit einem glücklichen Auswärtssieg für das aktuelle Pokalfinale qualifizieren konnten. Erst in der Nachspielzeit der regulären 90 Minuten gelang ihnen der 1:1 Ausgleich und am Ende siegten sie mit 4:3 im Elfmeterschießen. In dieses Halbfinale war der SC Freiburg nach einem Freilos in der 1. Runde durch zwei Heimsiege über den Hamburger SV (1:0) und Borussia Mönchengladbach (2:1) eingezogen. Die Meisterschaftsspiele in der Südstaffel der Bundesliga werden die Breisgauer auf Rang 3 oder 4 beenden.

Auch in der vergangenen Saison trafen der F.C. Hansa und der SC Freiburg bereits im DFB-Pokal aufeinander, allerdings bereits in der ersten Runde. Dabei gewannen die Hanseaten nach einem 1:2 Pausenrückstand noch mit 6:3 Toren, scheiterten im Achtelfinale dann aber knapp mit 2:3 bei den Stuttgarter Kickers. In diesem Jahr nun machten es beide Mannschaften besser und treffen am kommenden Sonnabend im Pokalfinale aufeinander. Auf dem Weg dorthin schalteten die Hanseaten zunächst den 1.FSV Mainz 05 sowie die SpVgg Greuther Fürth jeweils mit 1:0 aus, bevor im Viertelfinale ein 2:1 Auswärtssieg beim 1.FC Saarbrücken gelang. Im Halbfinale schließlich wurde Werder Bremen mit 2:1 nach Verlängerung bezwungen.
Die Reise nach Berlin tritt die Mannschaft von Trainer Roland Kroos bereits am Freitag Vormittag an. Obwohl Tom Trybull für das Finale gesperrt ist, gehören mit Tommy Grupe, Lennart Bremer, Tom Weilandt, Edisson Jordanov und Nils Quaschner immer noch fünf Akteure, die bereits im Meisterschaftsendspiel in Leverkusen eingesetzt wurden, zum Kader für das aktuelle Pokalendspiel. Das Abschlusstraining ist am Freitag für 14 Uhr in Amateurstadion angesetzt, wo tags darauf auch das Endspiel ausgetragen wird. Die Ehrungen für den A-Junioren-Pokalsieger und den Zweitplatzierten finden dann allerdings im großen Olympiastadion im Rahmen des Vorprogramms zum Männerfinale zwischen dem MSV Duisburg und Schalke 04 statt.

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