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29.10.2009 16:03 Uhr

Hansa erwartet über 20.000 Zuschauer zum St.-Pauli-Spiel

Einen Saison-Zuschauerrekord wird es am Montagabend in der DKB-Arena geben, wenn ab 20.15 Uhr im Rahmen des 11. Spieltages der 2. Fußball-Bundesliga der F.C. Hansa Rostock und der FC St.Pauli aufeinander treffen. Erstmals in dieser Spielzeit werden die Ränge in der DKB-Arena voraussichtlich mit mehr als 20.000 Zuschauern besetzt sein, nachdem rund 18.500 Tickets bereits im Vorverkauf abgesetzt wurden.

Während die Kasse für den Gästeblock am Spieltag geschlossen bleibt und die Südtribüne bereits ausverkauft ist, öffnen die Stadionkassen an der Kopernikusstraße am Montag bereits um 10.00 Uhr. Ein ausverkauftes Haus ist nach aktuellem Stand nicht zu erwarten. Die Stadiontore öffnen um 18.30 Uhr, wobei es für die Zuschauer auf Haupt-, Nord- und Osttribüne keine Einschränkungen im Vergleich zu anderen Spieltagen geben wird. Auf der Südtribüne und im Gästeblock herrscht am Montag Alkoholverbot.

Mit dem FC St.Pauli gastiert die von der "Papierform" bislang stärkste Mannschaft in Rostock, das weiß auch Trainer Andreas Zachhuber: „Ich habe die Mannschaft, die mit Charles Takyi einen der besten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga hat, bereits mehrfach gesehen. Auswärts spielt sie sogar noch erfolgreicher als zu Hause. St. Pauli hat vor allem in Aachen ein sensationelles Spiel gemacht. Da müssen wir eng stehen und gut in die Zweikämpfe kommen, wenn wir siegreich bleiben wollen.“ Zudem fügte der Trainer hinzu: „Die Fans wollen endlich wieder Ergebnisse sehen, nachdem wir gegen Paderborn und in Duisburg die Chance nicht genutzt haben, unseren ordentlichen Saisonstart auszubauen.“

Auf welche Elf der Hansa-Trainer am Montag zurückgreifen kann, steht aktuell noch nicht fest. Besonders hinter Fin Bartels und Oliver Schröder, die nach ihren Verletzungen noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten, steht ein großes Fragezeichen. Da René Lange zudem gesperrt ist, wird wohl wieder Martin Retov den defensiven Mittelfeldpart übernehmen.
Noch nicht zur Verfügung stehen laut Trainer Andreas Zachhuber die beiden Langzeitverletzten: „Bei Bradley Carnell gibt es bislang nur eine leichte Besserung, mit der Mannschaft kann er noch nicht trainieren. Bei Enrico Kern ist es so, dass er zwar am Dienstag erstmals über 90 Minuten schmerzfrei war und versucht, so schnell wie möglich zurückzukehren.“

Gute Chancen auf die Startelf hat derweil Mittelfeldspieler Kevin Schlitte, der gegen Duisburg eine ansprechende Leistung bot. Und eventuell steht sogar A-Junior Kevin Pannewitz erstmals im Profi-Kader. „Diese Möglichkeit gibt es durchaus. Er fährt deshalb am Sonnabend auch nicht mit der zweiten Mannschaft zum Spiel gegen Goslar“, erklärte Andreas Zachhuber.

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