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02.07.2014 16:26 Uhr

Hansa-Inklusionsteam gewinnt 1. Internationales Handicap-Turnier

Am vergangenen Sonnabend (28.06.2014) trat die Inklusionfußballmannschaft des F.C. Hansa Rostock die Reise nach Weckhoven (Ortsteil von Neuss) an, um beim 1. Internationalen Handicap-Turnier Deutschlands anzutreten. Klangvolle Namen wie der FC Basel oder der SV Werder Bremen weckten große Vorfreude bei allen Beteiligten. Klar, dass unter den attraktiven Namen der F.C. Hansa Rostock mitsamt seiner noch recht unerfahrenen Truppe nicht fehlen durfte. Weitere Vertreter aus Deutschland, Österreich und sogar Griechenland komplettierten das insgesamt aus 16 Mannschaften bestehende Starterfeld.

Bereits vergangenen Freitagmittag machte sich das 14 Mann starke Team der Hansa-Inklusionsmannschaft mit ihrem Leiter Uwe Schröder, dem Behindertenbeauftragten des F.C. Hansa, und weiteren Begleitern auf den Weg ins Rheinland. Die herzliche Atmosphäre beim Empfang sowie das anschließende Abendbrot mit den Gastgebern und den Teilnehmern aus Basel und Thessaloniki war dabei so aufregend und überwältigend für die jungen Hanseaten, dass die Vorfreude auf den kommenden Turniertag und vor allem das erste Spiel weiter stieg.

Und die Vorfreude sollte sich lohnen: Schon beim Auftaktspiel gegen den FC Concordia Birgelen 1914 konnten die Hansa-Kicker die großen Erwartungen übertreffen. Dank taktischer und spielerischer Finesse trumpfte die Schröder-Elf mit 5:0 auf. Beim darauffolgenden internationalen Kräftemessen gegen den FC Basel knüpften die Jungs an ihren ersten tollen Auftritt an: 3:0! Auch das Bremer-Inklusionsteam hatte in einer sehr umkämpften dritten Turnierbegegnung knapp mit 0:1 das Nachsehen gegenüber der Kogge – und die Siegesserie sollte nicht enden:
Denn alle weiteren Spiele wurden ebenfalls gewonnen, wobei die Hansa-Jungs keinen (!) einzigen Gegentreffer zuließen und so verdientermaßen den Turniersieg bejubeln durften! Nach der Pokalübergabe durch Schirmherr Hermann Gröhe, den Bundesgesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland, wurde kräftig gefeiert – und zwar der Gewinn des „Euuuuurooooppaaaaapoookkkaalllls!“

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