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19.10.2005 09:01 Uhr

Hansa-Kapitän reißt Mannschaft mit

Seine Formkurve zeigt schon seit Wochen stabil nach oben: René Rydlewicz gehört bei Hansa zu jenen Profis, die derzeit konstant gute Leistungen anbieten – und ist damit ein Garant für den erfreulichen Aufwärtstrend des Rostocker Fußball-Zweitligisten. Im Stile eines echten Teamleaders spannt sich der von Frank Pagelsdorf wiederernannte Mannschaftskapitän vor den Karren und reißt mit seiner vorbildlichen Lauf- und Kampfbereitschaft die Truppe mit.
Nach dem jüngsten Heimsieg gegen Aue – fünfte Partie in Folge ohne Niederlage – bedachte der Hansa-Coach seinen Spielführer mit Lobesworten: „Er hat unglaublich für Entlastung gesorgt und viele Chancen vorbereitet.“ Doch Pagelsdorf macht ebenso deutlich, dass er die Messlatte für den Routinier weiter hoch hängt: „Dass er so auftritt, erwarte ich von ihm.“
Der 32 Jahre alte Hansa-Profi – nur Ronald Maul und Magnus Arvidsson sind älter als er – weiß mit dem Trainer-Lob umzugehen. „Im Moment läuft's ganz ordentlich“, meint der Blondschopf betont zurückhaltend. Die Tatsache, dass die Rostocker mit dem 1:0 gegen Aue endlich die Abstiegsplätze verlassen haben, ist für ihn noch lange kein Grund zu Euphorie. „Wir haben ordentlich gespielt, das war unsere Pflicht. Aber eigentlich haben wir noch nichts geleistet, nur ein Heimspiel gewonnen“, sagte der Spielführer, der als einer der Hansa-Profis mit den besten Laktatwerten in die Saison gegangen war.
Für René Rydlewicz ist entscheidend, dass die Truppe ihren zuletzt gezeigten erfrischenden Offensivfußball weiter pflegt: „Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft immer wieder probiert und probiert, sich Chancen herauszuarbeiten.“ Mit diesem Drang nach vorn soll auch die nächste Partie am Sonntag beim Karlsruher SC angegangen werden.

Um weiter nach oben klettern zu können, muss freilich auch dem großen Manko im Rostocker Spiel zu Leibe gerückt werden: Rydlewicz: „Wir machen immer das erste Tor und legen dann nicht nach.“ (Quelle: OZ, 19.10.05)

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