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23.10.2011 05:00 Uhr

Hansa-Legende Gerd Kische wird 60

Für das Hansa-TV-Magazin begab sich Hansa-Legende Gerd Kische vor wenigen Wochen „auf Kurs“ durch die DKB-Arena zu einem ausführlichen Interview. Am 23. Oktober 2011 steht dieser Gerd Kische vor einem ganz persönlichen Jubiläum: Mit seiner Frau Anke feiert er seinen 60. Geburtstag. Die Geburtstagreise geht nach Australien! Alles Gute, Gerd. Der F.C. Hansa Rostock gratuliert ganz herzlich!

Der superschnelle (10,7 Sek. über 100 m) und athletische Verteidiger Gerd Kische - genannt der „Bulle“ - ist der erfolgreichste Nationalspieler des F.C. Hansa Rostock. Unter Trainer Georg Buschner stand er sowohl im DDR-Aufgebot für die Fußball-WM 1974, als auch im Kader der DDR-Mannschaft, die 1976 in Montreal Olympiasieger wurde.

Gerd Kische stammt aus Teterow, wo er 10 Jahre spielte, ehe er über Post Neubrandenburg zum F.C. Hansa kam. Er bestritt 248 Punktspiele und erzielte 23 Tore. Davon absolvierte der blonde Abwehrspieler 181 Oberligaspiele und erzielte 11 Tore. Trotz der Abstiege des F.C. Hansa in die DDR-Liga hat Gerd Kische den Verein nie verlassen. 1971 machte er gegen Mexiko (1:0) sein erstes Länderspiel. Aufgrund eines DTSB-Beschlusses durfte er 1982 nicht mehr Leistungsfußball spielen, ging zur TSG Bau Rostock und beendete seine Karriere bei Post Neubrandenburg (1983/1984).

Die zweite Karriere beim F.C. Hansa: 1991 wurde Gerd Kische Hansa-Präsident, war später Manager und zog sich danach als Privatmann ins Dienstleistungsgewerbe und die Baubranche zurück. Kische heute über sich: „Die Ruhe mit meiner Familie ist für mich ein wunderbarer Ausgleich zur Arbeit im Büro. Das ist für mich heute auch viel wichtiger als Fußball. Ich muss auch nicht mehr unbedingt ins Stadion rennen.“

Wenige Wochen vor den Filmaufnahmen zum Kische-Porträt war „Gerdchen“ übrigens doch mal wieder im Stadion an der Kopernikusstraße. Mit seiner jetzigen Frau Anke, die er vor drei Jahren heiratete, saß er am 4. Mai 2011 beim Spiel der Hansa-Helden auf der Tribüne der DKB-Arena. Ansonsten findet man den „Bullen“, der Mitglied der Ehrengarde ist eher bei seiner Familie oder als Geschäftsmann in der Hansestadt Rostock.

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