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08.06.2012 17:55 Uhr

Hansa-Manager Stefan Beinlich legt sein Amt nieder

Rostock. Der F.C. Hansa Rostock bedankt sich bei Stefan Beinlich für seine engagierte zweijährige Arbeit als Manager und respektiert dessen Entscheidung, sein Amt niederzulegen und per 30.06.2012 das Anstellungsverhältnis aufzuheben. Bereits unmittelbar nach Saisonende hatte Stefan Beinlich den Vorstand darüber informiert, dass er die Verantwortung für die sportlich enttäuschende Spielzeit in der 2. Bundesliga übernimmt und den Weg frei machen möchte. 

„Diese Konsequenz als Verantwortlicher für die Lizenzmannschaft spricht für Stefan Beinlich. Wir haben Verständnis für diese weitreichende Entscheidung, auch wenn wir sie sehr bedauern. Um die ohnehin schwierige Kaderplanung nicht zu gefährden bat der Vorstand ihn, den Cheftrainer bei der Zusammenstellung des Teams im Hinblick auf die Saison 2012/2013 zu unterstützen. Es war vereinbart worden, dass Stefan Beinlich erst nach Beendigung der strategischen Planungen von seinem Posten zurück tritt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des F.C. Hansa Rostock, Bernd Hofmann. 

Für Stefan Beinlich war die Bitte um Entbindung von seinen Aufgaben logische Folge des Abstiegs: „Ich trage dafür die Verantwortung und kann nicht einfach so tun, als sei nichts geschehen. Dass ich nach Saisonende nicht alles stehen und liegen lasse, sondern dem Wunsch des Vorstandes nach Begleitung der Saisonplanung unterstütze, war für mich selbstverständlich. Jetzt ist die Saison 2012/2013 auf den Weg gebracht und ich kann Danke sagen beim F.C. Hansa, bei den Fans für ihre ungebrochene Leidenschaft, bei den Verantwortlichen für das Vertrauen, bei Trainern, Mannschaft, Mitarbeitern, Sponsoren und Medienvertretern für zwei lehrreiche und emotionale Jahre“, so der scheidende Manager.

Der Vorstandsvorsitzende wird dem Aufsichtsrat satzungsgemäß einen  neuen geeigneten Kandidaten für das Vorstandsamt vorschlagen. Bis dahin übernimmt der Cheftrainer die Manager-Aufgaben als Interimslösung.

Der F.C. Hansa Rostock wünscht „Paule“ Beinlich, der mit dem Verein in den vergangenen beiden intensiven Jahren durch viele Höhen und Tiefen gegangen ist, für seine persönliche und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute.

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