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02.06.2009 16:03 Uhr

Hansa-Torwart Jörg Hahnel zur Mandeloperation

Am Dienstagmorgen hat sich Hansa-Torwart Jörg Hahnel von Rostock auf den Weg nach Güstrow gemacht, um sich seine Mandeln rausnehmen zu lassen. Wir sprachen mit dem Torwart. 

Herr Hahnel, warum jetzt im Urlaub diese Operation?

Hahnel: Die Ärzte haben mir dazu geraten und ich will das schnell hinter mich bringen, damit ich am 29. Juni gut gerüstet in den neuen Torwartkampf gehen kann.

Das klingt sehr angriffslustig?

Hahnel: Na, klar. Ich habe zum ersten Mal in meiner Karriere jetzt 34 Spiele am Stück gemacht und eine sehr intensive Saison hinter mich gebracht. Ich habe mich als Stammtorhüter immer mehr in die Aufgabe gefunden und meinen Teil zum Klassenerhalt beigetragen. Nun will ich meinen Posten natürlich verteidigen.

Aber die Karten werden ziemlich neu gemischt…

Hahnel: Das ist richtig. Mit Marco Kostmann bekommen wir ja einen neuen Torwart-Trainer. Mit Alexander Walke bekommen wir, Andreas Kerner und ich, neue Konkurrenz. Ich freue mich ehrlich auf die Zusammenarbeit mit allen.

Wie sehen Sie Ihre Chancen?

Hahnel: Ich denke, die Chancen stehen 50:50 gegenüber Alex, mit dem ich gleich nach dem Spiel in Wehen schon den ersten Kontakt gesucht habe. Auch er sieht ja seine Chancen bei 50:50.

Wie verbringen Sie den Urlaub?

Hahnel: Ich werde mal ins Erzgebirge reisen und den Strand der Ostsee genießen. Dann werde ich noch zum Angeln nach Norwegen reisen, wo ich mit Enrico Kern zusammen die Ferien verbringe.

Wie haben Sie die Relegationsspiele erlebt?

Hahnel: Ich habe Sie fast alle gesehen und ich bin froh, dass wir nach dieser Saison nicht in diese strapaziöse und nervenaufreibende Knochenmühle mussten und stattdessen schon mal eine Woche mehr ausspannen konnten.

Außerdem hat man Sie auch in Altona beim Fußball gesehen?

Hahnel: Das ist richtig, ich war beim 2:2 unserer Amateure in Hamburg. Leider haben die Jungs ihren Sieg in der 94. Minute nicht festhalten können und müssen nun im Heimspiel gegen Hertha am letzten Spieltag noch um den Klassenerhalt zittern. Ich finde es einfach wichtig, den jungen Spielern wie Albert, Buschke usw. auch in diesen Momenten den Rücken zu stärken, denn es ist wichtig, dass sich die Amateure weiter in der Regionalliga profilieren können und nicht in die 5. Spielklasse abdriften.

Danke für das Gespräch

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