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23.10.2005 17:45 Uhr

Hansa unterliegt dem KSC mit 0:1

Der FC Hansa hat am zehnten Spieltag beim Karlsruher SC wieder eine Niederlage einstecken müssen. Trotz größerer Spielanteile hieß es nach 90 Minuten 0:1 aus Rostocker Sicht. In der Anfangsphase der Partie spielte sich das Geschehen fast ausschließlich zwischen den Strafräumen ab. Zu verzeichnen waren lediglich Distanzschüsse von Männer (5.) bzw. Hartmann (10.). Die erste herausgespielte Chance bot sich den Hanseaten, bei denen Lapaczinsski für Maul ins linke Mittelfeld gerückt war, dann nach zwölf Minuten. Prica spielte direkt in den Lauf von Di Salvo, dessen Direktschuss den linken Pfosten nur knapp verfehlte. Wenig später lag der Rostocker Führungstreffer in der Luft, doch Miller konnte einen Prica-Aufsetzer aus Nahdistanz gerade noch mit einer Hand zur Ecke lenken (14.). Als der KSC-Keeper fünf Minuten später einen Rydlewicz-Freistoß pariert hatte, leitete er mit einem weiten Abwurf einen Konter ein und Masmanidis zwang Schober zur ersten Parade.

Nach knapp einer halben Stunde begann eine Phase, in der den Hanseaten das Pech regelrecht an den Stiefeln klebte. Zunächst traf Di Salvo nur das rechte Lattenkreuz und Schied setzte den Abpraller per Kopf um wenige Zentimeter neben den Pfosten (27.). Fast im Gegenzug leitete Schied mit einem verunglückten Querpass direkt vor die Füße von Masmanidis das Gegentor zum 0:1 ein. Der KSC-Stürmer nahm den Ball direkt und überraschte Schober mit einem Flachschuss ins linke untere Eck. Zu allem Überfluss musste Antonio Di Salvo kurz darauf auch noch humpelnd den Platz verlassen.

Die größte Chance, noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich zu erzielen, bot sich unmittelbar vor der Pause. Prica bediente den freistehenden Schied, dessen Schuss Miller per Glanzparade über die Latte lenkte. Als auch Gledsons Kopfball nach der anschließenden Rydlewicz-Ecke das Tor verfehlte, ging es mit einem Rückstand in die Kabinen.

Auch die ersten beiden Torchancen nach dem Seitenwechsel blieben ungenutzt. Nachdem der eingewechselte Arvidsson gleich zwei Abwehrspieler ausgetanzt hatte, scheiterte er an Torhüter Miller (50.). Und nach einer Prica-Eingabe von links verfehlte Schied den Ball im Torraum (53.). Während die Hanseaten nun den Ton angaben, verlegten sich die Gastgeber aufs Kontern. Nach einem schnellen Gegenstoß hatte Dundee den zweiten KSC-Treffer auf dem Fuß, zielte jedoch neben das Tor (63.). Die größte Chance auf der Gegenseite bot sich erneut Arvidsson, der Pech hatte, dass sein schöner Schuss aus der Drehung noch von einem Abwehrbein abgefälscht wurde (71.). Auch Lapaczinskis zweiter Versuch nach abgewehrtem Rydlewicz-Freistoß blieb in der KSC-Abwehr hängen (78.). Und als Anton Müller in seiner allerersten Bundesliga-Minute überhaupt Maß genommen hatte, ging sein Fernschuss nur um wenige Zentimeter über die Latte (81.). Sein zweiter Versuch zwei Minuten später wurde wieder von der Abwehr abgeblockt. In den Schlußminuten wurde der KSC dann in der eigenen Hälfte eingeschnürt, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.

Torschütze: 1:0 Masmanidis (28.)

FC Hansa: Schober - Brecko (75.Pohl), Sebastian, Gledson, Hartmann - Rydlewicz, Bülow, Lapaczinski (80.Müller) - Schied, Prica, Di Salvo (33.Arvidsson)

 

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