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26.04.2010 09:23 Uhr

Hansa unterstützt „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“

Der F.C. Hansa Rostock unterstützt die Kampagne „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“ des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommerns. Beim Heimspiel an diesem Sonntag (17.30 Uhr / DKB-Arena) gegen den FC Energie Cottbus werden die Einlaufkinder ein Transparent mit dem Credo dieser Aktion tragen. Zudem wird eine Bande hinter dem vierten Schiedsrichter aufgestellt.

Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen 50.000 Mitgliedern der größte Dachverband des Landessportbundes. In zahlreichen Projekten haben der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern gezeigt, welcher Bedeutung der Prävention im Fußballsport zu Gute kommt. Im Sommer 2010 nimmt der Landesfußballverband ein weiteres Präventiv-Projekt in Angriff: „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“. Diese Aktion wird durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung mit 8000 Euro gefördert.

Kurzdarstellung des Projekts:

Fußball ist ein Spiel der Emotionen. Die Fans im Stadion lassen Ihren Gefühlen freien Lauf. Singen, grölen, anfeuern. Mit Schal, Fahne und allen anderen Fan-Utensilien. Die Spieler auf dem Platz fighten, jubeln, schimpfen und weinen. Das ist Sport wie wir ihn sehen wollen. Das ist Fußball wie er sein soll.

Um auch diese Emotionen in den nächsten Jahren ohne Störungen von „Innen“ wie auch „Außen“ erleben zu können, wird der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern im Frühjahr 2010 präventiv tätig und sein Projekt: „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“ vorstellen.

Verletze Spieler, getroffen von Wurfgeschossen oder Feuerwerkskörpern. Verletzte Fans in und vor den Stadien. Unbeteiligte Anhänger, Frauen und Kinder gelangen immer wieder zwischen Gewaltbereite. Dagegen möchte der Verband vorgehen, so dass es dabei bleibt, mit Spaß und Freude mit den Eltern oder Großeltern zum Fußball zu gehen.

Zielstellung:

Das Projekt „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“ soll Schiedsrichtern, Trainern, Spielern und Vereinsaktive zum Umgang mit Aggression und Gewalt im Sinne von Prävention, Intervention und Deeskalation anleiten. Träger des Projekts ist der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. Das Projekt versteht sich als Teil eines Präventionsnetzwerks, in dem neben den Vereinen auch Polizei, Schulen und kommunale Einrichtungen ihren Platz haben sollen:

Stärkung des Selbstkonzeptes
Reflexion des eigenen Selbst
Stärkung der Persönlichkeit
Ausbildung sozialer Wahrnehmung
Schaffung von Konfliktfähigkeit
kontrolliertes Handeln
Vermittlung sozialer Kompetenzen
Schutz der Allgemeinheit vor potentiellen Straftätern

Art der Aktivitäten und Anzahl der Teilnehmer:

Das Projekt wird in der Übungsleiterausbildung des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, um die Trainer und künftigen Übungsleiter mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und die o. g. Ziele zu erreichen.

Des Weiteren werden in der höchsten Spielklasse des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern vier Verbandsliga-Spieltage unter dem Motto „Für Toleranz – Gegen Gewalt im Fußball“ durchgeführt. Dazu werden die Banner in jedem Stadion angebracht, wo sie auch verbleiben werden.
Beim Auflaufen der Mannschaften nehmen die Mannschaften gemeinsam die Werbe-Spann-Bänder und bewegen sich in Richtung Spielfeld.

Ein weiterer Anlaufpunkt werden die Lehrabende der Schiedsrichter-Anwärter unseres Landes sein. Bei der durch den Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern durchgeführten Ausbildung von neu einsteigenden Unparteiischen wird dieses Projekt durch Referenten vorgestellt, so dass sich die Schiedsrichter mit der 1. Spielleitung mit diesem Thema auseinander setzen.

Die Teilnehmerzahl liegt bei ca. 2000 Personen.

 

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