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07.12.2005 08:08 Uhr

Hansa will einen Sieg bei der Heim-Premiere gegen Fürth

Willkommen zur Premiere: Zum ersten Mal in der 40-jährigen Vereinsgeschichte des F.C. Hansa ist die SpVgg Greuther Fürth zu Gast im Ostseestadion – und soll möglichst die drei Punkte als Antrittsgeschenk in Rostock lassen. Nach den beiden Unentschieden gegen Energie Cottbus (0:0) und beim SC Freiburg (2:2) will unsere Mannschaft gegen den dritten Aufstiegskandidaten in Folge wieder einen Sieg feiern, um den Kontakt zur Spitzengruppe der Liga zu halten. Mit einem weiteren Erfolg am kommenden Mittwoch beim Nachholspiel in Ahlen könnte sich das Team von Trainer Frank Pagelsdorf dann vor dem Hinrundenabschluss bei Dynamo Dresden in eine gute Ausgangsposition bringen, um die Aufholjagd in der Rückrunde weiter fortzusetzen.

Dass unser Team mit den Spitzenmannschaften der Liga auf Augenhöhe spielt, hat es zuletzt gegen Cottbus und Freiburg eindrucksvoll bewiesen, obwohl es jeweils nicht zum Sieg reichte. „Wir haben eine interessante Partie zwischen zwei spielstarken Mannschaften gesehen, die auch kämpferisch alles gegeben haben“, sagte Frank Pagelsdorf unmittelbar nach der turbulenten Partie in Freiburg, in der ihn sein Team durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt hatte.

Zunächst begann die Truppe um Kapitän René Rydlewicz, der dem F.C. Hansa zwei weitere Jahre bis 2008 treu bleibt, wie die Feuerwehr und ging in der 12. Minute 1:0 in Führung. Kevin Hansen, der nach langer Verletzungspause sein erstes Meisterschaftsspiel für die Hansa-Profis seit dem 25. Januar 2003 (1:4 in der Bundesliga gegen 1860 München) machte, in der Pause dann aber wegen einer Gehirnerschütterung ausgewechselt wurde und zur Beobachtung im Krankenhaus in Freiburg bleiben musste, bediente mit einem Freistoß von der linken Seite Magnus Arvidsson, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Nur eine Minute später verhinderte Freiburgs Keeper Alexander Walke nach einer Hereingabe von Marcel Schied im Nachfassen gegen Magnus Arvidsson und Rade Prica das mögliche zweite Hansa-Tor.

Nachdem Marcel Schied nach Kontern einmal knapp das Tor verfehlt (32.) und einmal an Walke gescheitert war (43.) gelang den Freiburgern in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch einen Sonntagsschuss von Andreas Ibertsberger der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel drückte die Freiburger im 500. Spiel ihres Trainers Volker Finke auf das Tempo, der F.C. Hansa blieb bei Kontern aber gefährlich. In der 52. Minute verhinderte Walke mit einem Reflex bei einem Prica-Kopfball den zweiten Rostocker Treffer.

Die Führung gelang dann aber den Gastgebern durch einen Kopfball von Samuel Koejoe in der 87. Minute, doch der F.C. Hansa steckte nicht auf. Marcel Schied gelang nach einer Flanke von Denis Lapaczinski ebenfalls per Kopf mit seinem fünften Saisontor zwei Minuten später noch der verdiente Ausgleich. „Dass wir noch das 2:2 gemacht haben, war die Belohnung für unsere gute Moral“, sagte Pagelsdorf, der mit Einsatz und Leistung seines Teams auch nach dem 0:0 gegen Cottbus einverstanden war.

Vor 22.000 Fans im Ostseestadion hatte der F.C. Hansa, der auch im 10. Meisterschaftsspiel gegen Cottbus ungeschlagen blieb, einen begeisternden Sturmlauf gezeigt – nur das Tor wollte einfach nicht fallen. Marcel Schied kam gleich in der 4. Minute einen Schritt zu spät, danach fanden Rade Prica und Abwehrchef Gledson immer wieder ihren Meister in Energie-Keeper Tomislav Piplica. Und als Marcel Schied den Teufelskerl kurz vor der Pause einmal umkurvt hatte, blockte Abwehrspieler Zoltan Szelesi den Ball noch ab. Nach dem Seitenwechsel ging den Rostockern dann ein wenig die Puste aus, klare Chancen waren Mangelware, sodass es beim 0:0 blieb.

Gegen die SpVgg Greuther Fürth will unsere Mannschaft das jetzt besser machen. In der Meisterschaft ist die Begegnung eine Premiere, im DFB-Pokal standen sich die beiden Teams allerdings schon einmal gegenüber. Am 12. Oktober 1999 gewann der F.C. Hansa dabei in Fürth 3:1 durch Treffer von Christian Brand, Steffen Baumgart und ein Eigentor von Petr Skarabela. Das Fürther Tor erzielte Daniel Felgenhauer, der nach Gastspielen in Mönchengladbach und Ahlen inzwischen wieder bei den Franken spielt. Beim F.C. Hansa war aus der heutigen Mannschaft bereits Magnus Arvidsson dabei.

 

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