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13.09.2006 10:54 Uhr

Hansa will guten Saisonstart ausbauen

Im seinem ersten Montagsspiel der noch jungen Saison will der F.C. Hansa sich den Fernsehzuschauern in ganz Deutschland von seiner besten Seite zeigen. In der Spitzenpartie des vierten Spieltages ist Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern zu Gast im Ostseestadion, und das Team von Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf will den guten Saisonstart ausbauen. Drei Spiele ohne Niederlage, sieben von neun möglichen Punkten – so kann es nach dem Geschmack unserer Fans ruhig weitergehen. Zumal die Mannschaft mit einem Sieg gegen die „Roten Teufel“ gleich zu Beginn der Spielzeit einen möglichen Konkurrenten im Aufstiegsrennen auf Distanz halten und sich selbst in der Spitzengruppe festsetzen kann.

Wenn der F.C. Hansa nach der Pokal-Niederlage in Babelsberg in der Liga wieder an die bislang gezeigten guten Leistungen anknüpft, dürfen die Fans im Ostseestadion auf einen ähnlichen Festtag hoffen wie beim Heimauftakt im Derby gegen Erzgebirge Aue.

Dort hatte unsere Mannschaft von Beginn an gezeigt, dass das Ostseestadion wieder zu einer Festung werden soll. 25.000 begeisterte Zuschauer in der fast voll besetzten Arena durften schon nach fünf Minuten jubeln. Ex-Nationalspieler Christian Rahn, der erst kurz vor Saisonbeginn vom F.C. Hansa unter Vertrag genommen worden war, flankte von der linken Seite präzise auf Enrico Kern, der den Ball gekonnt annahm und mit einem Flachschuss das 1:0 erzielte.

Danach hatte der F.C. Hansa die Partie weitgehend unter Kontrolle, größere Chancen, die Führung auszubauen, ergaben sich aber erst nach dem Seitenwechsel. Maßgeblich daran beteiligt war Neuzugang Sebastian Hähnge seine Auftritte. Erst verfehlte der aus Jena gekommene Stürmer mit einem Kopfball nach Flanke von Kapitän Stefan Beinlich in der 64. Minute das Auer Tor nur knapp. Vier Minuten später hatte Kern seinen neuen Sturmpartner toll in Szene gesetzt, Hähnge wurde aber im letzten Augenblick noch von einem Abwehrspieler gestört und traf deshalb nur das Außennetz.

Trainer Frank Pagelsdorf war dennoch nach dem Spiel zufrieden. „Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an viel Druck und ein frühes Tor zu machen. Das ist uns dann ja auch gelungen“, sagte er und machte seinen Spielern vor allem für die konzentrierte Defensivleistung ein Kompliment für das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor nach dem 0:0 zum Saisonauftakt beim SC Freiburg.

Im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth knüpfte unsere Mannschaft dann nahtlos an die gute Leistung an. Wie schon gegen Aue war Torjäger Enrico Kern von Beginn an hellwach und brachte sein Team erneut schon in der fünften Minute in Führung. Diesmal stand er nach einem Eckball und einem abgeblockten Schuss von Kevin Hansen genau an der richtigen Stelle. Nachdem Abwehrchef Gledson in der 17. Minute Pech mit einem Kopfball an die Latte hatte, geriet der F.C. Hansa in wenig unter Druck. Das 1:1 durch Mijatovic in der 38. Minute war die Folge und der erste Gegentreffer für Hansa-Keeper Mathias Schober nach 217 Minuten.

Doch davon ließen sich unsere Jungs nicht aus dem Konzept bringen. In der zweiten Halbzeit schlugen die Blitzstarter sofort zurück. Diesmal dauerte es nur vier Minuten, bis die Hansa-Profis jubelten. Wie schon gegen Aue war Christian Rahn mit einer Flanke von der linken Seite der Ausgangspunkt, Vollstrecker war Gledson mit einem Kopfball.

Danach begann die Show von Amir Shapourzadeh, den Frank Pagelsdorf als zweite Spitze neben Enrico Kern aufgeboten hatte. Zunächst verpasste er zwar noch zweimal knapp sein erstes Saisontor (56. und 60.). In der 67. Minute machte er dann aber alles richtig. Nach einem schönen Pass von Enrico Kern behielt er diesmal den Überblick, spielte auch noch den Torhüter aus und schob zum 3:1-Endstand ein.

Besonders die Leistung nach dem Seitenwechsel hatte Pagelsdorf gefallen. „Da haben wir wesentlich konzentrierter Fußball gespielt, den Ball viel besser laufen gelassen und am Ende völlig verdient die drei Punkte mitgenommen.“

 

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