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01.02.2006 14:11 Uhr

Hansa zu Gast in Braunschweig

Nachdem die Auswärtspartie gegen Dynamo Dresden zum zweiten Mal abgesagt wurde, bereiten sich die Hanseaten konzentriert auf das Spiel bei Eintracht Braunschweig vor. Allerdings wurde auch das Nachholspiel der Braunschweiger gegen Energie Cottbus abgesagt, so dass eine definitive Spielzusage noch nicht getroffen werden kann. (Stand Mittwoch). Trainer Frank Pagelsdorf sah die erneute Verlegung des Dresdenspieles relativ gelassen: „Wir nehmen es so, wie es kommt. Englische Wochen sind kein Problem.“ Allerdings stellte der Coach auch klar: „Die Gesundheit der Spieler muss oberste Priorität haben. Termindruck darf die Entscheidung, ob gespielt werden kann, nicht beeinflussen.“

Bis Sonntag soll der Platz im Braunschweiger Stadion an der Hamburger Straße wieder hergerichtet sein. Am Dienstag war die Spielfeld-Oberfläche noch schmierig und wies viele Unebenheiten auf. Nach zweistündiger Beratung entschied sich die Deutsche Fußball Liga wegen der großen Verletzungsgefahr zum zweiten Mal zu einer Absage. Zudem musste die Eintracht bereits einen Ersatzspielort für den Fall weiterer Kälteeinbrüche benennen.

Der Start in die Rückrunde verlief für die Braunschweiger alles andere als ideal. Nach der Spielabsage zum ersten Heimspiel der Rückrunde gegen Energie Cottbus, unterlagen sie am letzten Spieltag bei LR Ahlen mit 0:3.
Vor 4606 Zuschauern im Wersestadion war Ahlen von Beginn an drückend überlegen. Bereits nach einer knappen halben Stunde war das Spiel praktisch entschieden. Die Tore beim erst dritten Saisonerfolg der Gastgeber erzielten die Mainzer Leihgabe Ranisav Jovanovic (9. und 35.) und Sturmpartner Nico Patschinski (24.).
Braunschweig hatte dem druckvollem Angriffsspiel der Gastgeber nicht viel entgegenzusetzen und nähert sich nach der dritten Niederlage in Folge der Abstiegszone.

Der FC Hansa hingegen hat mit zwei überzeugenden 3:1-Siegen in Offenbach und gegen Aufstiegs-Favorit 1860 München einen Superstart in die Zweitliga-Rückrunde hingelegt. Zum ersten Mal steht das Team als Neunter in der oberen Tabellenhälfte. Grund genug für den FCH-Coach, in seinem Stufenplan erneut den bekannten Vergleich mit einem Hausbau aufzugreifen: „Wir sind jetzt im Obergeschoss. Dort wollen wir uns festsetzen und den Abstand nach unten vergrößern.“
Den Schwung der ersten zwei Rückrunden- Partien wollen die Hansa-Profis nun auch ins Auswärtsspiel gegen die Braunschweiger mitnehmen.

Da es sich in der 2. Liga um eines der „kürzesten“ Auswärtsspiele des FC Hansa Rostock handelt, werden sehr viele Fans die Hanseaten nach Braunschweig begleiten. Im Hansa-Fanprojekt wurden bislang 1700 Karten abgesetzt. An mangelnder Unterstützung wird ist somit nicht fehlen.

 

 

 

 

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