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10.05.2007 12:44 Uhr

Hanseaten beziehen Trainingscamp in München

Mit einem 20köpfigen Spielerkader hat sich der Hansa-Tross bereits am heutigen Donnerstag auf den Weg nach München gemacht: „Auf dieses wichtige Spiel wollen wir uns konzentriert und in aller Ruhe vorbereiten. Es geht jetzt darum, den Fokus speziell auf 1860 zu richten. Dort zählt nur noch, auf Ergebnis zu spielen, drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen", verdeutlicht Frank Pagelsdorf, der bis auf Gledson voraussichtlich seine Bestbesetzung aufbieten kann. Zwar konnten Stefan Beinlich und Christian Rahn am gestrigen Mittwoch nicht das volle Trainingsprogramm absolvieren, doch beide sind heute Nachmittag mit in den Flieger gestiegen und am Sonntag wohl wieder einsatzfähig.

 

Klar, dass die Hanseaten nur mit einem Ziel nach München reisen: „Wir werden alles dafür tun, endlich wieder einen Sieg einzufahren", erklärt Tim Sebastian, der von steigender Anspannung aber noch nichts wissen will: „Die Situation ist doch eigentlich noch recht entspannt. Es sind nur noch zwei Spieltage und wir haben immer noch zwei Punkte Vorsprung", verweist er darauf, dass seine Mannschaft weiterhin die beste Ausgangsposition aller Aufstiegskandidaten hat. Dass die Rostocker ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase bei der zweitbesten Heimelf der Liga antreten müssen, spielt für den Innenverteidiger keine Rolle: „Leichte Gegner gibt es für uns jetzt sowieso nicht mehr. Hinten muss die Null natürlich stehen. Und ein schnelles Tor zu machen, würde zusätzlich beflügeln."

 

Wer neben Tim Sebastian in die Abwehrzentrale rückt, ist nach der Gelb-Sperre von Gledson noch fraglich. Zumindest öffentlich will sich Trainer Frank Pagelsdorf nicht festlegen, ob Kim Madsen oder Diego Morais in die Startelf rückt. Die größere Erfahrung würde für den Dänen sprechen, auch wenn dieser den FC Hansa nach der Saison verlässt. Hoch motiviert ist Kim Madsen dennoch: „Ich bin jetzt seit dreieinhalb Jahre in Rostock, war also auch schon beim Abstieg dabei. Natürlich würde es nichts Schöneres geben, als den Verein zum Abschied wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört."

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