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24.05.2009 16:04 Uhr

Hanseaten bleiben nach Remis in Wiesbaden in der 2. Liga

Der F.C. Hansa hat den Klassenerhalt in der 2.Bundesliga perfekt gemacht. Da alle Mitkonkurrenten am letzten Spieltag verlieren, reicht den Rostockern beim SV Wehen Wiesbaden ein 1:1 Unentschieden. Damit nehmen sie in der Abschlusstabelle sogar noch den 13. Rang ein.

Im Vergleich zum Heimspiel gegen den 1.FC Nürnberg muss Trainer Andreas Zachhuber eine Veränderung vornehmen. Für Enrico Kern, der kurz vor dem Anpfiff noch einen Belastungstest absolviert, danach aber passen muss, rückt Kristian Lisztes in die Startelf. Der Ungar spielt im offensiven Mittelfeld, während Fin Bartels als einzige echte Sturmspitze agiert. Unterstützt werden die Hanseaten in Wiesbaden von rund 5000 mitgereisten Fans, die in der BRITA-Arena für Heimspiel-Atmosphäre sorgen. Und auch Zeugwart Andi Thiem will dazu seinen Beitrag leisten, denn er hat für die Mannschaft die weißen Heim-Trikots herausgesucht.

Die erste Großchance haben die Hanseaten in der 9. Spielminute, als Kevin Schindler nach Zuspiel von Kristian Lisztes aus halbrechter Position abzieht, Torhüter Walke den Ball aber gerade noch ans Außennetz ablenken kann. Als Fin Bartels in Höhe des Elfmeterpunktes zum Schuss kommt, geht das Leder knapp am linken Pfosten vorbei (13.). Und den Torschrei schon auf den Lippen haben die Hanseaten, als Kai Bülow nach einem Eckball von Martin Retov schulmäßig zum Kopfball hoch steigt. Doch das genau gezirkelte Leder holt SVW-Verteidiger Catic noch von der Torlinie (25.).

Die erste echte Chance der Gastgeber entsteht nach einem Missverständnis von Schöneberg und Hahnel, in dessen Folge es Eckball gibt. Nach der Hereingabe von Catic köpft Simac den Ball neben das Tor (31.). Auf der Gegenseite passt Lisztes steil auf Schindler, dessen Schuss Torhüter Walke mit einer Glanzparade abwehren kann (33.). Und plötzlich steht es dann doch 1:0 für die Gastgeber. Der Ball prallt genau vor die Füße von Stroh-Engel, der ihn zum Wiesbadener Führungstreffer über die Linie schiebt.

Trotz des eigenen Rückstandes bleibt der F.C. Hansa aber auf Rang 15 der sogenannten Live-Tabelle, denn die Osnabrücker liegen in Duisburg sogar mit 0:2 im Hintertreffen. Dennoch versuchen die Hanseaten, noch vor der Pause den Ausgleich zu markieren. Nach Freistoß von Retov geht ein Bülow-Kopfball aber ebenso knapp rechts vorbei (40.) wie ein Fillinger-Flachschuss drei Minuten später. So bleibt es beim Seitenwechsel bei der knappen 1:0 Führung des SVW Wiesbaden.

Nach dem Seitenwechsel spielen die Hanseaten auf das Tor, hinter dem ausschließlich die eigenen Fans platziert sind. Die erste Chance hat Mario Fillinger, dessen Schuss allerdings in den Armen von Torhüter Walke landet (53.). Und während bekannt wird, dass Osnabrück in Duisburg auf 1:2 verkürzt hat, wechselt Trainer Andreas Zachhuber mit Felix Kroos einen zusätzlichen Stürmer ein. Kurz darauf brandet dann wieder Jubel unter den Hansa-Fans auf, weil die Osnabrücker das dritte Gegentor kassiert haben.

Auf dem Rasen der Wiesbadener Arena haben die Hanseaten zwar weiterhin die größeren Spielanteile und die lautstarke Unterstützung der Zuschauer im Rücken, doch Torchanchen können sie sich zunächst nicht mehr erspielen. Doch dann kommt die 68. Spielminute, in der es wieder einmal Mario Fillinger ist, der einen wichtigen Treffer für den F.C. Hansa erzielt. Aus halblinker Position zieht er ab und trifft ins rechte untere Eck zum 1:1 Ausgleich. Damit zieht man in der Tabelle nun auch an Frankfurt und Koblenz vorbei, die beide zu diesem Zeitpunkt zurückliegen.

Sogar den Führungstreffer der Hansetaen hat dann Mario Fillinger auf dem Fuß, doch die Lisztes-Eingabe von links verpasst er knapp (80.). Ebenso ergeht es Fin Bartels nach einer Eingabe des eingewechselten Tom Buschke von der rechten Seite (83.). Und einen Schöneberg-Schuss kann Torhüter Walke parieren (87.). Doch am Ende reicht das 1:1 Unentschieden zum Klassenerhalt.


Torfolge: 1:0 Stroh-Engel (38.), 1:1 Fillinger (68.)

F.C. Hansa: Hahnel – Schöneberg, Bülow, Orestes, Oczipka – Svärd (55. Kroos), Retov – Schindler (75. Buschke), Lisztes (88. Gusche), Fillinger – Bartels


 

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