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26.08.2009 14:14 Uhr

Hanseaten mit Marine-Schnellboot auf hoher See

„Das war eine riesige Sache und mehr wert als eine Trainingseinheit“, zeigte sich Trainer Andreas Zachhuber nach der erlebnisreichen Fahrt mit einem Schnellboot der Bundesmarine begeistert. Knapp dreieinhalb Stunden bekamen die Hansa-Kicker gestern auf Einaldung der Crew des  „S 78 Ozelott“ einen Einblick in die Abläufe auf See und nahmen an Bord von „S 76 Frettchen“ an einer Übungsfahrt auf der Ostsee teil. Und nach dem Ablegen vom Marinestützpunkt Hohe Düne wurde einiges geboten. Auf offener See jagte ein Kampfflugzeug „Tornado“ - einen Luftangriff simulierend - mehrmals mit ohrenbetäubendem Lärm im Tiefflug über das Schnellboot. Wenig später werden mit dem 76-Millimeter-Bordgeschütz fünf Schuss Übungsmunition abgefeuert.

Auch die Besichtigung des von 18000 PS angetriebenen und 40 Knoten (80 km/h) schnellen Bootes beeindruckte Spieler und Trainer. „Die 36 Mann, die hier an Bord zusammen leben und arbeiten, müssen sich zu 100 Prozent aufeinander verlassen können - so wie bei uns“, meinte Torwart Alexander Walke, der sich  auch noch sportlich betätigte. Gemeinsam mit Kai Bülow, Kevin Schlitte und Tim Sebastian konnte sich der Hansa-Keeper in einem Schlauchbootrennen um das ruhende Schiff gegen ein Marine-Team durchsetzen.

„Meine Crew und ich hoffen, dass die Hansa-Jungs nach dem Sieg im Schlauchbootrennen auch in der Liga eine Siegesserie starten, die vielleicht in der 1. Bundesliga endet“, sagte Kommandant Stephan Küttler.

Nach dem Anlegen bedankte sich Hansa-Coach Andreas Zachhuber bei Korvettenkapitän Stephan Küttler mit einem von allen Spielern und Trainern signierten Trikot und lud die Crew von „S 78 Ozelott“ zu einer Stadionführung durch die DKB-Arena und dem Besuch eines Hansa-Heimspiels ein.

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